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Brand im Integrationsdorf
Arendseer Wehr rückte am Mittwoch zur Übung aus / Vermisste Person gerettet
Altmark-Zeitung Salzwedel vom 25. August 2011
 

Arendsee. Während einer Feier am Mittwoch brach gegen 19.20 Uhr im Kindercafé des Arendseer Integrationsdorfs ein Feuer aus. 14 Kameraden der örtlichen Feuerwehr rückten mit einem Einsatzleitwagen und zwei Löschfahrzeugen aus. Erschwerend kam hinzu, dass eine Person im brennenden Haus vermisst wurde.

Für Brandschützer gab es vor Ort einiges zu tun. Zunächst mussten sie die Personen finden und aus dem verqualmten Gebäude retten. Dann bekämpften sie unter Atemschutz den Brand. Das Wasser dafür holten sie aus der im Integrationsdorf befindlichen Zisterne. Und zuletzt wurde das Gebäude be - und entlüftet. Die Arendseer  konnten zum Glück für alle Beteiligten rechtzeitig eingreifen und ihre Aufgaben erfüllen. Eine halbe Stunde später  - gegen 19.50 Uhr – konnte die Übung beendet werden.

Eine Übung, die aber dennoch gemeistert werden musste.  Stadtwehrleiter Hans-Joachim Hinze war mit der Zusammenarbeit der Aktion zufrieden. Die Atemschutzüberwachung und der ablauf in der Einsatzleitung harmonierten seiner Einschätzung nach gut.

 
Vorbereitungswoche für Jeetze-Schul-Team aus Salzwedel im Integrationsdorf Arendsee
Pädagogen planen Kennenlernphasen, Klassenfahrten und Projekte
Jeetze-Kurier Salzwede vom 20.08.2011
 
Arendsee (hrä). Schulleiterin Antje Pochte von der Jeetzeschule Salzwedel und Geschäftsführer Berthold Schulz leiteten gestern Vormittag das Abschlussseminar im Kindercafé des Arendseer Integrationsdorfes. Eine Woche voller Dienstberatungen, Fachseminare und Planungen des schulischen Lebens lagen hinter den 30 Lehrern, den drei Sozialpädagogen, der Sekretärin und der Schulleitung.
"An den ersten beiden Tagen haben wir unsere neun neuen Kollegen eingeführt", erklärte Antje Pochte. Danach standen die Planung der Abläufe, Höhepunkte und Projekte auf dem Programm.
"Die ersten eineinhalb Wochen gehören dem Schulanlauf, der Eingewöhnung, dem Einräumen und Ordnen", kündigte Berthold Schulz an. Das gelte für alle Schüler der 5. bis 11. Klassen.
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Zeugnisausgabe in Arendsee
Abgänger der Schule unterm Regenbogen verabschiedet
Jeetze-Kurier Salzwede vom 08. Juli 2011
 
Salzwedel (ap).  Annika Marktgraf, Franziska Wiegandt und Thomas Ruuck sind als Schulabgänger der Schule unterm Regenbogen Salzwedel verabschiedet worden. Klassenlehrer Hans Kubelka, die pädagogischen Mitarbeiterinnen Martina Urban und Ilona Eder sowie Förderschulleiterin Beatrix Protz gratulierten ihnen zu dieser erreichten Leistung. Sie haben die Schüler in den vergangenen Jahren begleitet.
"Wir haben diesmal die Zeugnisse im Rahmen der Schulfahrt übergeben, die uns gemeinsam nach Arendsee geführt hat. Das war mal eine ganz andere Umgebung", sagte Beatrix Protz gegenüber der Salzwedeler Volksstimme. Dort habe es im Integrationsdorf ideale Bedingungen für alle Schüler, Betreuer und Gäste gegeben.
Organisiert gewesen sei eine große Feier, in der auch die Verabschiedung der Schulabgänger erfolgt sei. "Wir hatten einen extra Buffettraum. Das kam gut an. Es hat allen prima geschmeckt. Und hinterher gab es sogar eine Disko. Da wurde ausgiebig getanzt", blickt die Förderschulrektorin zurück. "Es hat einfach alles gepasst", fügte sie hinzu. Beatrix Protz hofft, dass auch ihre Schüler gern an diese Zeit zurückdenken.
 
Für Urlaub im Integrations-Dorf Arendsee müssen drei Dinge zusammen kommen
Leser schreiben für Leser
Schönebecker Volksstimme vom 05. Oktober 2010

Wir waren im IDA. Wir, das sind 11 Ehepaare, eine oder einer von uns ist demenzkrank, der oder die andere ist Betreuerin, Pflegerin und Begleiterin für 24 Stunden am Tag. Wir haben gemeinsam Urlaub gemacht im IDA. Eine ganze Woche. Ich weiß nicht, wer diese wunderbare Erfindung gemacht hat. Für die die Verwirklichung müssen drei Dinge zusammenkommen.

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Workshop im Integrationsdorf
Improvisationen in Tanz und Musik
Salzwedeler Volksstimme vom 10. September 2010
 Jennifer Herzog tanzte als "fabelhafte Amelie" vor den Bewohnern des Integrationsdorfes. Foto: Helga Räßler  
 Jennifer Herzog tanzte als "fabelhafte Amelie" vor den Bewohnern des Integrationsdorfes. Foto: Helga Räßler 

Arendsee (hrä). Gestern ging der fünftägige Improvisations-Workshop des Vereins Kunstplatte im Arendseer Integrationsdorf zu Ende. Am Vormittag probten die 14 jungen Künstler noch einmal für ihr Improvisations-Tanztheater-Stück "Leben - Galerie der Menschlichkeit". Das enthält sowohl Tanz- als auch Musik-Szenen und entstand nach einer Idee von Musikpädagoge Sebastian Socha und der Soziologiestudentin Jennifer Herzog. Beide leiten das Projekt. "Ich bin für die Choreografie und den Tanz zuständig, Sebastian für die Musik und die Organisation", so Jennifer Herzog.

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Ferienspaß nach Maß
Eine Woche Arendsee mit der sozialpädagogischen Familienhilfe
Altmark-Zeitung vom 10. Juli 2010

Ferienlager 2010 im IDA

Foto: privat 

Salzwedel / Arendsee. Baden, baden und nochmals baden war das Motto der einwöchigen Ferienmaßnahme der sozialpädagogischen Familienhilfe Salzwedel. Dieser Spaß mit 16 Kindern und drei Betreuerinnen war möglich, weil die Gemeinde Steinitz und der Paritätische den Aufenthalt in der Familienerholungsstätte unterstützten. "Verwöhnt wurden wir auch durch das gute Essen im Integrationsdorf", resümieren die Ferienkinder.

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Gefährt für Behinderte
Einen Kleinbus für das Integrationsdorf
Altmark-Zeitung vom 18. Juni 2010

Arendsee (swz). Dr. Eberhard Jüttner, Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Sachsen-Anhalt, übergab jüngst die Schlüssel für einen Kleinbus, mit dem Behinderte transportiert werden können. Cornelia Muhl vom Integrationsdorf nahm diesen dankend entgegen. Die Spende konnte mit der "Aktion Mensch" realisiert werden.
Bereits vor längerem hatte die Einrichtung einen Antrag gesetllt. Im April erfolgte die Zusage. Wie Cornelia Muhl und Dr. Eberhard Jüttner betonten, ist das Fahrzeug in der Einrichtung besonders wichtig, da hier bis zu 18 Behinderte mit ihren Familien gemeinsam Urlaub machen können. Das Gefährt kann von jedem Gast gemietet werden, um damit Ausflüge in die nähere Umgebung zu unternehmen.
 
Autoschlüssel und Spende übergeben
DPWV-Landesvorsitzender überraschte IDA
Salzwedler Volksstimme vom 17. Juni 2010

Arendsee (esw/hrä). Einen besondern Grund zur Freude gab es im Integrationsdorf Arendsee (Ida), denn als Beauftragter der "Aktion Mensch" übergab Dr. Eberhard Jüttner offiziell die Autoschlüssel für eine behindertentransportgerechten Kleinbus an Cornelia Muhl, Mitarbeiterin im Marketing.
Cornelia Muhl und Dr. Eberhard Jüttner, der auch Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Sachsen-Anhalt ist, erklärten, dass das Fahrzeug in der Einrichtung besonders wichtig ist. Denn es können bis zu 18 Behinderte mit ihren Familien gemeinsam im Ida Urlaub machen. Für sie steht es dann bereit. Es könne aber auch von anderen Gästen angemietet werden, um gemeinsam mit behinderten Freunden oder Familienmitgliedern Ausflüge und ähnliches in die nähere Umgebung zu unternehmen.
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Weißrussische Kinder singen für Senioren
Volkssolidarität spendet für Hilfswerk
Salzwedler Volksstimme vom 16. Juni 2010

Arendsee (hrä). Gestern sangen und tanzten die Kinder aus dem weißrussischen Narowlja für die Mitglieder der Arendseer Volkssolidarität. Vorsitzender Siegfried Winkelmann begrüßte sie im Kaffeegarten. "Wir freuen uns über die Tradition unserer Treffen und danken für den herzlichen Empfang", sagte Vizevorsitzende Margrit Rieger vom Verein Hilfswerk Kinder von Tschernobyl. Sie organisiert mit ihrem Verein und vielen Helfern seit 1992 die Erholungsaufenthalte der Kindergruppen aus dem Gebiet, dass nur 50 Kilometer entfernt vom Ort der Atomreaktorkatastrophe in Tschernobyl entfernt liegt. "Die Menschen leiden dort noch heute an den Spätfolgen", berichtete sie. Deshalb organisiere ihr Verein die jährlichen Erholungsaufenthalte. "Vier Wochen kosten 14.000 Euro", wusste Siegfried Winkelmann. Diese Geld bringt der Verein nur durch Spenden auf. "Auch die Ortsgruppe spendet seit fünf Jahren den Erlös aus dem Kuchenbasar zum Wohlfühltag für das Hilfswerk", sagte er. Da die Veranstaltung auch in diesem Jahr später als das Treffen stattfindet, werde die Summe nachträglich übergeben. Viele Senioren und andere Bürger aus Arendsee beteiligen sich mit Kuchen-, Kaffee oder Geldspenden. "Schon heute haben wir kleine Geschenke für alle", kündigter er an und holte rote und grüne Präsenttaschen hervor. Anschließend gab es nach Cola oder Saft für die Kinder Eisbecher.
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Sterne weisen den Weg zu bewährter Qualität
Integrationsdorf, Kindererholungszentrum und Familie Wißwe können sich freuen
von Detlef Güssefeld, Altmarkzeitung Arendsee  vom 28.Oktober 2009

Arendsee. Der Urlauber setzt immer mehr auf Qualität. Und damit er auf seiner Suche erfolgreich ist, helfen ihm Sterne. Die wurden in der Region Arendsee jüngst an drei Einrichtungen vergeben.

Die Zeiten, dass Urlauber froh waren, wenn sie eine Kellerwohnung beziehen konnten und durch ein kleines Fenster wussten, ob es Tag oder Nacht ist, sind auch in Arendsee vorbei. Menschen, die sich Urlaub leisten, wollen für ihr Geld auch Qualität. Und weil sie sich mittlerweile auch aussuchen können, wo sie wohnen wollen, suchen sie Hilfe. Im Internet- dort werden viele Unterkünfte bewertet- oder direkt beim Anbieter. Und wenn er dann vorweisen kann, dass er vom Deutschen Tourismusverband zertifiziert wurde und Sterne erhalten hat, dann sieht es schon gut aus. Denn eine solche Auszeichnung zeigt dem Gast, dass die verschiedensten Kriterien geprüft und für sehr gut befunden wurden.
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Sterne künden von anerkannter Qualität
Tourismusverband verlieh Klassifizierung für Integrationsdorf, Kindererholungszentrum und Zehrener Ferienobjekt
von Helga Räßler, Volksstimme Salzwedel vom 28.Oktober 2009

Drei goldene Sterne prangen auf der Plakette am Integrationsdorf Arendsee. Der Tourismusverband Altmark verlieh sie der barrierefreien Einrichtung als Qualitätssiegel des Deutschen Tourismusverbands.
Damit werden Infrastruktur, Anlage, Service und Appartements ausgezeichnet. Zwei Sterne klassifizieren das Kindererholungszentrum-
Drittes Steren- Objekt ist bei Familie Wißwe in Zehren.

Arendsee. „Sterne haben eine magische Anziehungskraft. Im Gastgewerbe signalisieren sie offiziell geprüfte und für gut befundene Qualität“, erklärte gestern Geschäftsführerin Mandy Hodum vom Tourismusverband Altmark im Integrationsdorf Arendsee. Sie gratulierte dem Team der Integral GmbH zu der Auszeichnung der Einrichtung mit drei Sternen, die der Deutsche Tourismusverband verleiht.
„Das ist nach drei Jahren eine Nachklassifizierung“, betonte sie. Nach eingehender Prüfung der barrierefreien und integrativen Ferieneinrichtung sei dessen Qualität erneut anerkannt worden. Diese Anerkennung gilt für 44 Objekte: 36 Ferienwohnungen in 9 Doppelhäusern mit je 4 Ferienwohnungen, 3 Familienhäuser und 5 Appartements.
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Talent im Tanz, Gesang und Schauspiel unter Beweis gestellt
Tag der offenen Tür im Arendseer Integrationsdorf: 64 Jugendliche kamen zum Workshopwochenende in die Seestadt
Altmarkzeitung vom 29.August 2009

Arendsee (swz). „Es ist etwas sehr Schönes, wenn man zum Tag der offenen Tür hier im Arendseer Integrationsdorf so viele junge Künstler begrüßen kann“, freute sich Gunther Schöndube, Geschäftsführer der gastgebenden Paritätischen Integral gGmbH. Auf Anregung von Bernd Zürcher, dem Vorsitzenden der Stendaler „Kunstplatte“, ging jüngst im Integrationsdorf (IDA) ein Workshopwochenende seines Vereins über die Bühne.
Die 64 Teilnehmer konnten unter fachmännischer Anleitung ihr Talent im Tanz, Gesang und Schauspiel unter Beweis stellen und vor allem auch feststellen, was Ihnen besonders viel Freude macht. So gestaltete unter anderem Andrea Wegner einen Moderatorenkurs, und Bettina Berg zeigte vor allem den Kindern indische Tänze wie aus Bollywood- Filmen.
Hip-Hop-Formation hat sich während des Workshops gegründet. Neun Mädchen und ein Junge schlossen sich zur Formation „Rasnieh`s RMX“ zusammen. „Wir haben sehr viel von unseren Kursleiterinnen Rasmieh Salamoun und Sarah Kroll gelernt und es hat dazu auch viel Spaß gemacht“, berichtet der einzige Junge in dem Tanzkurs, Dennis Erhard.
Alle Teilnehmer zeigten letztlich auf der Freilichtbühne des IDA den Besuchern zum Tag der offenen Tür, was sie an dem Workshopwochenende gelernt haben.
Doch auch die Mitarbeiter des IDA hatten für ihre Gäste allerhand vorbereitet. Wer sich nach dem Kaffeetrinken sportlich betätigen wollte, auf den warteten die Kegelbahn sowie zahlreiche Stationen vom Dreiradrundkurs bis hin zum Gummistiefel-Weitwurf. Für die sportlichste Familie gab es einen Gutschein über eine kostenlose Übernachtung im IDA. Natürlich standen auch alle Einrichtungen in dem 160 Betten- Objekt zur Besichtigung bereit.
 
Neue Ideen bei Tanz, Gesang und Moderation geweckt
Stendaler Kunstplatte gestaltet nach Workshop den Tag der offenen Tür im Integrationsdorf mit
Von Dirk Andres, Volksstimme Salzwedel 25.August 2009

Mit dem Projekt „Gegenseitig stärken – miteinander leben – Wir für uns“ will die Stendaler Kunstplatte Frauen und Jugendlichen eine Plattform bieten, damit sie die verschiedensten künstlerischen Gebiete für sich erschließen können. Auftakt dafür war ein Probenwochenende in Arendsee. Die Ergebnisse des Trainings wurden beim Tag der offenen Tür am Sonntag im Integrationsdorf präsentiert.

Arendsee. „Der erste Satz muss Interesse wecken, der letzte muss eine Pointe setzen“, sagt Andrea Wegner. Die Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes in Sachsen-Anhalt leitete den Workshop Moderation und weiß, wovon sie spricht. Sie stand viele Jahre selbst vor der Kamera und versucht, dieses Wissen nun an Jugendliche und Erwachsene weiterzugeben.
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Die Altmark erkundet
Ferienkinder schlossen neue Freundschaften im Integrationsdorf
Altmarkzeitung vom 24. Juli 2009
 
ARENDSEE (cz.) Jungen und Mädchen aus ganz Sachsen-Anhalt verbrachten jüngst aufregende Tage im Kinderferienlager des Integrationsdorfes Arendsee. Nach einer Seeerkundung und Spielen war das Eis schnell gebrochen, Freundschaften wurden geschlossen. Bei gemeinsamen Fußballspielen und Diskoabenden verging die Zeit wie im Fluge. Zu den Höhepunkten zählte ein Stadtbummel in Stendal mit Besuch des Kindermuseums, eine große Radtour um den See und die Forstwanderung mit Egon Erdmann. Eine unvergessliche Woche auch für die drei Betreuer Sophie Buchholz, Mathias Nieke und Mathias Suck, die gemeinsam Bilanz zogen: „Für die Kinder sind solche Ausflüge eine wichtige Erfahrung als erster Schritt in die Selbstständigkeit.“
 
Dank für Ausflug an den Arendsee
Generalanzeiger Gardelegen/Klötze vom 15. Juli 2009
 
Für eine erlebnisreiche Fahrt nach Arendsee möchte sich Xenia D. aus Mahlsdorf bedanken. Dazu erreichte den GENERAL-Anzeiger folgender Leserbrief:

Meine Schwester und ich waren eine Woche lang in Arendsee Ferienlager „Ida“.  Es war toll dort und wir haben alle zusammen immer etwas tolles unternommen, doch am besten fanden es alle baden zu gehen. Jeden Tag war die Sonne für uns da. Da haben manche hin und wieder einen kleinen Sonnebrand bekommen! Wir haben uns noch nicht einmal von den Blaualgen abhalten lassen. Wir haben eine Schatzsuche gemacht. Und die Truhe haben Frau Mumme, Kevin, Patrick und Xenia versteckt! Dann haben wir mit dem Förster eine Wanderung durch den Wald gemacht und wir haben gebastelt mit Nancy, wir haben aus Salzteig Figuren gemacht! Und nicht zu vergessen das Kegeln war toll und am Sonntag gab es zwei Geburtstagskinder Vanessa und Xenia. Doch am letzten Tag schien es so als wäre das Wetter traurig doch das hat uns die gute Laune nach Hause zugehen nicht verdorben auch mache waren traurig und wollten noch bleiben.Ich möchte mich im Namen aller Kinder und Betreuer bedangen: bei der Gemeinde Steinitz, dem Rat der Stadt Salzwedel, der Landratsfraktion die Linke dem Paritätischen Sozialwerk und einem großzügigen Spender.
Xenia D., Mahlsdorf
 
Kinder aus Tschernobyl besuchen den Tierpark
Erholung in Stendal
von Klaus Pollmann, Altmärker Volksstimme vom 09. Juli 2009

Bis heute sind die Region um Tschernobyl in der Ukraine und Teile Weißrusslands durch radioaktive Strahlen belastet, die bei einem Brand in einem Kernkraftwerk 1986 freigesetzt worden waren. Zurzeit erholen sich Kinder aus dem Gebiet in der Altmark von der Strahlenbelastung. Gestern statteten sie Stendal einen Besuch ab.

Stendal. Natürlich sind auch manche Stunden belastend, und natürlich muss die Familie auch einmal zurücktreten. „Aber wenn man sieht, wie die uns zuvertrauten Kinder aus dem verseuchten Tschernobyl sich wohl fühlen und dankbar für jede Zuwendung sind, merken wir, dass die ehrenamtliche Arbeit in unserem Hilfswerk ,Kinder für Tschernobyl’ mit Sitz in Beuster wirkungsvoll ist“, erklärte Renate Oesemann. Sie, ihre Kollegin Margit Rieger und drei Erzieherinnen aus der Heimat der 18 von der Strahlung betroffenen Kinder haben gestern Vormittag den Stendaler Tiergarten besucht. Tiergartenleiterin Anne-Katrin Schulze und Hans Kalkstein vom Tiergartenförderverein, welcher die Besucher aus Osteuropa in die Einrichtung am Stendaler Stadtsee eingeladen hat, führten die Jungen und Mädchen im Alter zwischen neun und 13 Jahren zwischen den Tiergehen entlang. Aufmerksam haben die kleinen Gäste die Ausführungen der beiden Tierpark-Experten verfolgt und zahlreiche Fragen gestellt. Für viele Tiere gab es zudem Streicheleinheiten. Mit einigen Volksliedern und Tänzen bedankten sich die Kinder für die Einladung und die erlebnisreichen Stunden.
Zurzeit verbringen sie ihre Ferien in der Altmark und wohnen seit dem 10. Juni im Integrationsdorf Arendsee. In Stendal hatten sie vor ihrem Rundgang im Tiergarten auf Einladung des Berufsbildungswerks Mittag gegessen und sich auf dem Spielplatz ausgetobt. Am Nachmittag stand zudem eine Visite im Stendaler Landratsamt auf dem Besuchprogramm.
 
Kleine Künstler danken singend für die Gastfreundschaft
Weißrussische Kindergruppe feierte Bergfest
Volksstimme Salzwedel vom 30. Juni 2009

Mit einem bunten Programm erfreuten die 18 Kinder und drei Betreuerinnen aus dem weißrussischen Kreis Narowlja ihre Gasteltern während des Bergfestes am Sonntagabend im Integrationsdorf Arendsee. Der Abend war zugleich auch als Dankeschön-Veranstaltung des Hilfswerks Kinder aus Tschernobyl gedacht. Auf dessen Einladung hin sind die Mädchen und Jungen zurzeit zur Erholung in der Altmark. Sie werden noch bis zum 11. Juli verschiedene Orte in der Altmark kennen lernen. Vor über einer Woche waren sie nach einem Sieben-Tage-Aufenthalt in Wittenberge am Arendsee eingetroffen (wir berichteten). Inzwischen feierten sie ein Johannisfest in Krüden, besuchten das Strandbad und fuhren mit dem Kremser. Am heutigen Dienstag geht es in den Hansapark, morgen zur Volkssolidarität nach Osterburg und am Wochenende nach Seehausen. Dort stellen die Kinder ihr Programm beim Stadtfest vor. Auch eine Stippvisite in Stendal ist geplant.Unter Leitung der Musiklehrerin Swetlana Jerschowa hatten die Kinder, die teilweise die Kunstschule Narowlja besuchen, die Lieder seit Monaten einstudiert. Wie Veronika Benecke vom gastgebenden Verein erklärte, waren die Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren jeweils an den Wochenenden bei neun Familien untergebracht. "Leider wird es immer schwerer, Gasteltern für die Kinder aus Weißrussland zu gewinnen", bedauerte sie. "Daher möchten wir uns auch für ihre Gastfreundschaft und ihr Engagement mit diesem kleinen Fest bedanken", betonte sie. Die Kinder in ihren bunten Kostümen erhielten für ihre gekonnt vorgetragenen Volkslieder mit oft sehr modernen Melodien viel Beifall von allen Anwesenden.

 
Hilfswerk Kinder von Tschernobyl organisiert Erholungsaufenthalt
 Weißrussische Gruppe in Altmark zu Gast
Volksstimme Salzwedel vom 19. Juni 2009
 
Seit Mittwochabend sind die 18 Mädchen und Jungen aus dem russischen Narowlja am Arendsee zu Gast. Auf Einladung des Vereins Hilfswerk Kinder von Tschernobyl wollen sie sich drei Wochen lang in der Altmark erholen. Heute werden sie im Integrationsdorf von Ihren Gasteltern für ein Wochenende in den deutschen Familien abgeholt. "Dort lernen sie den Alltag in Deutschland kennen, können Freizeit erleben und Freundschaften knüpfen", erklärte Margrit Rieger vom Vereinsvorstand. Die Gastfamilien kommen aus dem Altmarkkreis Salzwedel und aus der Region um Osterburg. 
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Biker starten auf ihren Maschinen zu 230-Kilometer-Ausfahrt
Volksstimme Salzwedel vom 17.Juni 2009 
 
49 Motorradfahrer waren mit ihren Maschinen im Integrationsdorf Arendsee zu Gast. Darüber schrieb der pädagogische Mitarbeiter Matthias Suck den folgenden Bericht für die Volksstimme.

Motorradausfahrt 
 Foto: Integrationsdorf Arendsee
Ziel der Ausflugstour des 1957 gegründeten Motorradclub Uckermark Prenzlau im Juni war in diesem Jahr in das Integrationsdorf (IDA) in Arendsee. Ihre Tour führte die 49 Frauen und Männer auf 32 Motorrädern und 2 Teilnehmer mit PKW und einem Transporter über Feldberg, Mirow, Wittstock, Perleberg, Wittenberge nach Arendsee in der Altmark Sie legten dabei eine Strecke von 210 ilometern zurück. Die Unterkünfte im IDA eigneten sich hervorragend für die „Bikerbedürfnisse“. Nach dem Genuss der leckeren Grillspezialitäten klang der Anreiseabend bei einem zünftigen Lagerfeuer aus. Am Sonnabend ging es bei herrlichem Sonnenschein nach Wolfsburg in die Autostadt. Dort wurde eine einstündige Schifffahrt auf dem Mittellandkanal unternommen sowie eine Führung durch die Attraktionen der „Erlebniswelt Autostadt Wolfsburg“. Leider spielte das Wetter an diesem Wochenende nicht immer mit, sodass die Rücktour nach Arendsee schon früher angetreten werden musste. Nach einem leckeren Abendbrot saß man bei Nieselregen am wärmenden Lagerfeuer und führte die beliebten „Benzingespräche“.
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Förster verrät Wandernden Waldwissen
Geistigbehindertenschule Unterm Regenbogen schloss Projektjahr am Arendsee ab
von Helga Räßler, Volksstimme Salzwedel vom 11. Juni2009
 
Förster Erdmann im Wald Arendsee 
 Foto: Helga Räßler
Die Schüler der Geistigbehindertenschule Unterm Regenbogen aus Salzwedel schlossen gestern ihr Projekt „Der Wald in den vier Jahreszeiten“ im Integrationsdorf Arendsee ab. Bei Wanderungen  mit dem Förster, Seespaziergängen, einer Radtour, Schiffsrundfahrt, Stadtbummel und Grillen am Lagerfeuer lernten sie sich in der Gemeinschaft und ihre Umwelt in der Natur besser kennen. Mit dabei war auch Mutter Antje Gebert mit ihrer Tochter Fredericke im Rollstuhl.
„Ich bin sehr froh, dass ich meine mehrfach schwerstbehinderte Tochter auf dieser Schulfahrt begleiten und betreuen kann“, erklärt Antje Gebert und schiebt den Rollstuhl kraftvoll über den Waldweg. In dem Stuhl sitzt Tochter Frederike, 16 Jahre. „Ich kenne sie und weiß, dass sie viel von dieser Waldwanderung mitbekommt und sie auf ihre Art genießt“, betont die Mutter. Auch sie selbst ist begeistert vom Freizeitprogramm und von der Unterkunft im Integrationsdorf (IDA). Dabei hatte es erst so ausgesehen, dass weder sie noch Fredericke an dem Ausflug teilnehmen konnten. „Aber dann übernahm das IDA die Kosten für meinen Aufenthalt und ich konnte den Lehrern die sehr intensive Betreuung von Fredericke abnehmen“, so die Harz-IV-Empfängerin.
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Dienst an den Sträuchern statt Einsatz an der Waffe
Michael Niemtscke absolviert Freiwilliges Ökologisches Jahr im Integrationsdorf Arendsee
von Helga Räßler Salzwedeler Volksstimme vom 15. Mai 2009

Der 21jährige Michael Niemtschke aus Arendsee hat eine gute Alternative zum Wehrdienst für sich gefunden. Er absolviert im Integrationsdorf des DPWV ein freiwilliges ökologisches Jahr. Die Arbeit im Grünen und an der frischen Luft kommt seinem Naturell entgegen. Auch in seinem Job als Straßenbauer hat er im Freien zu tun. Wenn er im September zurück in die Firma geht, will er seinen Meister machen.
Laub kompostieren, Bäume verschneiden, Ferienwohnungen verschönern, das liegt jetzt hinter ihm. Jetzt stehen für Michael Niemtschke Gartenarbeiten im weitläufigen Gelände des Integrationsdorfes (Ida) des DPWV, in Arendsee auf dem Arbeitsprogramm. Der junge Mann absolviert seit November 2008 ein freiwilliges ökologisches Jahr im Ida. Gestern verteilte er zwischen den Sträuchern am Rezeptionparkplatz mehrere Ladungen Rindenmulch auf der Erde. Durch die Abdeckung bleibt die Feuchtigkeit lange im Boden, erklärte der Ersatzdienstleistende. Außerdem entfallen so das Hacken und Unkraut jäten.
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Mensch und Natur im Einklang
Michael Niemtschke sammelte Erfahrungen
Altmark  Zeitung vom 09. Mai 2009

Ein freiwilliges Ökologisches Jahr im Integrationsdorf ist abwechslungsreich: diese Erfahrung machte Michael Niemtschke. "Den Winter über haben wir zum Beispiel Laub zum Kompostieren aufgeschichtet und Bäume beschnitten.Jetzt wird es wärmer, da macht die Arbeit doppelt so viel Spaß", erzählt der junge Mann.
Zu seinen Aufgaben zählen die Betreuung der Vogelstation, die Geländepflege, die Unterstützung der Gäste im Bereich Bildung und Umwelt. Einen Schwerpunkt bilden dabei behinderte Gruppen.
Weiterhin hilft er bei kreativen und sportlichen Freizeitangeboten und bei der Organisaton von Veranstaltungen wie Sport-, Sommer- und Oktoberfest mit.
Von seiner Entscheidung für ein Ökologisches Jahr im Arendseer Integrationsdorf ist er nach wie vor überzeugt: "Für mich war dies eine gute Alternative zum Wehrdienst. Ich habe hier viel gelernt und eine Menge psitive Erfahrungen gesammelt."
Mit dem Ende des Freiwilligen Ökologischen Jarhes von Michael Niemtschke wird ab September diese Stelle für einen neuen tatkräftigen Mitarbeiter frei. Interessenten können sich unter 039384 980913 melden.