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Mittelalterliche Plattenburg - Plattenburg |
Entfernung zum ELCH: ca.30 km
Die mittelalterliche Plattenburg ist eine der größten erhaltenen Wasserburgen Norddeutschlands.
geschichtlicher Überblick:
| 1319: | Erste urkundliche Erwähnung der Burg, Markgraf Waldemar verkauft sie an den Bischof Reiner von Havelberg | 1319-1548:
| Burg war in bischöflich- havelbergischen Besitz und diente den Bischöfen als Sommerresidenz | 1548:
| Plattenburg wurde 7. Prignitzer Kreis; nach dem Tod des letzten Havelberger Bischofs (Busso II. von Alvensleben) setzte Kurfürst Joachim II. seinen Sohn Friedrich als Bischof ein | 1552:
| Prediger Ellefeld verbrannte die Wilsnacker Wunderbluthostien und wurde auf der Plattenburg inhaftiert. Kurfürst Joachim II. verpfändete die Burg seinem Kämmerer Matthias von Saldern | 1560:
| M.v. Saldern erhiellt die Burg und die Herrschaft (inkl. Bad Wilsnack) als erb– und eigentümliches Lehen | 1631:
| Im Dreißigjährigen Krieg stellte der Schwedenkönig Gustav Adolf II. einen Schutzbrief für die Herrschaft Plattenburg aus | 1675:
| Belagerung der Burg durch schwedische Truppen | | 1883: | Der Backsteinturm brannte bei minus 15 Grad °C ab und wurde weitaus höher wieder aufgebaut | 1925:
| Sieghard von Saldern übernam die Herrschaft von Plattenburg bis 1945 | 1940:
| Kriegsgefangene Franzosen wurden im Kapellenflügel einquartiert, die Burg diente teilweise als Lazarett | 1945:
| Nach der Enteignung der Familie von Saldern lebten Flüchtlingsfamilien bis 1960 auf der Burg | 1969:
| Ausbau der Hochburg zum Ferienlager der Deutschen Reichsbahn, Nutzung bis 1991 | | | | | | | Die Burg ist heute kulturelles Zentrum der Prignitz und dient als Museum. Es finden kulturhistorische Seminare, Workshops, Ausstellungen, Konzerte und die "Plattenburger Tafelrunde" statt.
Die historischen Räume im sogenannten Bischofsflügel sind die schönsten erhaltenen Zeugnisse künstlerischer Innenraumgestaltung der Spätrenaissance in der Prignitz. Zu den besonderen Augenweiden zählen die prächtige Tür im Rittersaal, die einzgartige Steintreppe und der prunkvolle Kamin.
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