| Morgen beginnt das Eurocamp |
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Junge Europäer legen Hand an Morgen startet in Havelberg das 17.Eurocamp des Landes Sachsen-Anhalt. Ab Montag beginnt für die jungen Leute aus über 30 Ländern Europas dann unter anderem die gemeinsame Arbeit an verschiedenen gemeinnützigen Projekten in der Stadt. Ordnungsleiter Klaus Heidrich stellt die Projekte in einem Pressegespräch vor. von Dieter Haase Elb-Havel-Echo vom 26.Juli 2008
"Erst einmal freut es uns natürlich sehr, dass sich die Teilnehmer des Eurocamps in die weitere Gestaltung der Stadt einbringen und sich damit ein ewiges Denkmal setzten möchten", stellte der Ordnungsleiter heraus. Die insgesamt fünf Arbeitsprojekte seien so entwickelt worden, dass sie den Fähigkeiten und Fertigkeiten von 18- bis 27jährigen entsprechen und für die Stadt einen nachhaltigen Nutzen erbringen. Den Schwerpunkt bilden Arbeiten in der Landschaftspflege und im Naturschutz so Klaus Heidrich. Im MIttelpunkt eines Arbeitsprojektes steht das Schulzentrum Havelberg. Der Schulweg zwischen Grundschule und Förderschule einschließlich Schulgarten ist unbefestigt und unbeleuchtet, bei Nässe sehr schlecht begehbar und für Rollstuhlfahrer nicht nutzbar. Diesen Zustand werden die Eurocamper ändern. Der Weg soll eine Pflasterung und eine Beleuchtung erhalten. Im in unmittelbarer Nähe befindlichen Verkehrsgarten ist ein Teil der Befestigung durch Witterungseinflüsse stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Dieser Teil der Fahrbahn soll ersetzt und für die Kinder somit nutzbar gemacht werden."Mit unteschiedlichen Pflasterungen", betont Klaus Heidrich. "Denn Radfahrer finden schließlich nicht überall fertige Radwege vor, sondern müssen zum Beispiel auch mal mit Kopfsteinpflaster zurecht kommen." Die Sanierung von Sitzgelegenheiten ergänzt das Projekt. Eine weitere Maßnahme wird am Kinderheim Julianenhof verwirklicht. "Im angrenzenden Wald sind Wanderwege angelegt worden, die sich auch für Rollstuhlfahrer eignen. Diese Wege müssen zum Teil wieder nutzbar gemacht werden", so der Ordnungsamtsleiter. Parallel dazu soll der Wald im wahrsten Sinne des Wortes erlebbar gestaltet werden. Dazu stellen die Eurocamp Teilnehmer unter anderem Sitzmöglichkeiten auf, bringen Nisthilfen für Vögel an und errichten Benjeshecken. Im Raum Muggenbusch/Wöplitz sind die Eurocamper Vorreiter der bevorstehenden Restaurierung der Unteren Havel. Auf einer Strecke von etwa hundert Metern nehmen sie Deckwerk auf und pflanzen hier anschließend Stecklinge. "Ein sehr anspruchsvolles Projekt", schätzt Klaus Heidrich ein. Schließlich sind noch Verschönerungsarbeiten auf dem Gelände des Erlebnispädagogischen Centrums geplant. |
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