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Projektgruppe des Eurocamps befestigt Verbindungsweg im Schulzentrum und verschönert den Schulhof
"Flintstones" wollen die Besten sein

In der ersten Woche ganz schön rangeklotzt haben die jungen Leute aus dem Eurocamp, die den Verbindungsweg zwischen Grundschule und Förderschule in Havelberg befestigen. Mit den Pflasterarbeiten sind sie bereits bis auf Höhe des Schulgartens – hier macht der Weg einen Knick zum Lindenweg hin – gekommen.

Havelberg. "Wir sind die beste Gruppe!" Voller Überzeugung zeigt die 18-jährige Griechin Panagiota Goula auf das lange, fertige Stück Weg. "Das muss uns erst mal einer nachmachen", sagt sie stolz. Und da jede gute Gruppe auch einen Namen braucht, hat sie die ihre gestern "Flintstones" getauft. Davor waren sie noch die "Rolling Stones", denn: "So viele Steine, wie wir hier täglich bewegen, gibt es in keinem anderen Arbeitsprojekt des Eurocamps", erklärt sie in ausgezeichnetem Deutsch. Trotz der zum Teil schweren Tätigkeiten mache es ihr aber Spaß. "Es kommt immer auf das Team an. Und wir sind ein sehr gutes und sehr lustiges Team", findet sie. Da ginge die Arbeit wie von selbst voran.
Das kann Hagen Walther vom Havelberger Bauhof, der die fachliche Aufsicht über die Baustelle übernommen hat, nur bestätigen. "Die Mädchen sind fleißig und machen ihre Sache wirklich gut. Da gibt es absolut nichts zu meckern." Nach Fertigstellung des Weges werden sich die Eurocamper dann noch an die Gestaltung derSeitenstreifenbegeben. Diese erhalten eine Bepflanzung.

von Dieter Haase Havelberger Volksstimme vom 05.August 2008

Etwas Abwechslung von der körperlich schweren Arbeit, zu der unter anderem das Herumkarren von Muttererde gehört, fanden gestern die anderen elf Mitglieder der Projektgruppe Schulzentrum Havelberg. "Auf dem Schulhof und Spielplatz der Grundschule können die Sitzbänke und die Umrandung des Sandkastens wieder mal frische Farbe gebrauchen. In Absprache mit dem Hausmeister schleifen wir deshalb die alten, bröckelnden Farbreste herunter, um vielleicht morgen schon mit dem Neuanstrich zu beginnen", berichtet Fabian Nagel. Er ist einer der sogenannten Teamer, das heißt ein Mitglied des Organisationsteams für das Eurocamp in Havelberg. Und was er in dem Zusammenhang noch los werden möchte: "Die Betreuung hier ist einfach einmalig, ob von Bauhofmitarbeiter Hagen Walther oder von Hausmeister Andreas Brütt. Sie sind immer freundlich und ansprechbar."
Der Umgang mit Schleifpapier ist für Tijana Roso aus Kroatien eine ganz neue Erfahrung. "Zu Hause studiere ich Deutsch und Englisch. Mein Wunsch ist es, einmal Dolmetscherin zu werden. Hier lerne ich nun einige handwerkliche Fähigkeiten hinzu. Das finde ich gar nicht so schlecht. Wer weiß, vielleicht kann mir das später noch einmal nützlich sein", schmunzelt die hübsche 21-Jährige.

 
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