Integral
Wir über Uns
Kooperationspartner
Gästestimmen/Referenzen (IDA)
Unsere Einrichtungen
Bildungs- und Freizeitzentrum
Wolmirstedt (BFZ)
Erlebnispädagogisches Centrum Havelberg (ELCH)
Integrationsdorf
Arendsee (IDA)
Landesjugendbildungsstätte
Peseckendorf (JUBI)
Peseckendorf Regional Youth Education Centre (JUBI)
Tagungen und Seminare
Belegungsanfrage
Flyer/Downloads
Jobs und Praktika
Gästestimmen/Referenzen
Ferienlager 2012
Ausbildung zum Jugendleiter
Julika will keine "JuLeiCa", sondern lieber die "BAFA" 
von Juliane Dölitzsch Wolmirstedter Volksstimme vom 28.August 2008

 Besondere Gäste beherbergt das Bildungs- und Freizeitzentrum ( BFZ ) in Wolmirstedt seit dem 23. August. Im Rahmen einer französischen Jugendleiterausbildung ist dort eine deutsch-französische Gruppe zugegen, die ihre Kompetenzen in der Arbeit mit Jugendlichen unter Beweis stellen möchte.
Wolmirstedt. " Ziel der Ausbildung ist es, dass man am Ende ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig sein kann ", erklärt Klaus Müller vom Internationalen Bund ( IB ). Er ist einer der Betreuer des im BFZ stattfindenden Vertiefungskurses für angehende Jugendleiter, der jetzt in die Endphase geht. Die Besonderheit dieses Kurses ist, dass die Jugendleiterausbildung international getragen ist. " Wir stellten fest, dass sich die deutsche JuLeiCa ( Jugendleitercard ) und die BAFA, ihr französisches Pendant, zu 80 Prozent gleichen ", erzählt Klaus Müller, der das Projekt von Anfang an begleitete.



IB und CEMEA, die Partnerorganisation in Frankreich, schufen dann im Jahr 2000 gemeinsam die deutsch-französische pädagogische Ausbildung, die Mindestqualifikation für die Arbeit mit Jugendlichen ist. Die 14 Teilnehmer dieses Lehrgangs, von den sechs Franzosen und acht Deutsche sind, können, wenn sie bestehen, sowohl Jugendliche in Frankreich als auch in Deutschland betreuen. Frankreich macht für viele den Reiz aus So berichtet die 19-jährige Julika aus Kiel, dass sie sich für die, im Gegensatz zur Ju-LeiCa, intensiver geschulte Variante der BAFA entschied, da sie ihr die Möglichkeit eröffnet, auch in Frankreich Jugendliche zu betreuen.
Johannes aus Aachen wiederum studiert bereits Französisch und Geschichte auf Lehramt. Zwei Jahre seines bisher dreijährigen Studiums verbrachte er in Lille in Frankreich. Er sagt : " Hier lerne ich, Sprachen spielerisch zu vermitteln. " Katrin ist an derselben deutsch-französischen Hochschule in Köln eingeschrieben, und auch sie betrachtet die Ausbildung zum Gruppenleiter als gute Ergänzung zum Studium. Die Französin Yasmina hat lange in Deutschland gelebt und studiert jetzt in Frankreich Grundschullehramt. " Ich bin gern mit Deutschen zusammen ", erzählt sie und da sei dieses Projekt, auch in Bezug auf ihr Studium, das Richtige gewesen.
Bis zum Sonntag, dem 31. August, wohnen die Teilnehmer, die zwischen 18 und 55, meist aber Mitte 20, sind mit ihren Betreuern Klaus Müller, Alain Noël, einem Ausbilder der CEMEA, und Nicolas Simon, einem externen Helfer, noch im BFZ. Zum Abschluss denken sich die angehenden Jugendleiter eigenständig ein Projekt aus, dass sie mit jungen Leuten veranstalten könnten. Dann sollen die Zertifikate übergeben werden. " Es sieht gut aus ", erzählt Klaus Müller. " Es werden bestimmt alle bestehen. " Das BFZ als Unterkunft findet er optimal." Die Zusammenarbeit klappt gut, mit Bettenhaus und Seminarräumen sind wir vollauf zufrieden."
 
< zurück   weiter >