| Tag der offenen Tür am Sonnabend im ELCH |
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Schulmuseum weckt Erinnerungen von Dieter Haase, Havelberger Volksstimme vom 27.August 2009 "Das war bisher das beste Ferienlager, das ich mitgemacht habe", versichert Niklas Endert. Der 12-Jährige gehörte zu den 47 Kindern und Jugendlichen aus Sachsen-Anhalt, die in dieser Woche an der ersten Sommerferien-Freizeit 2011 des Erlebnispädagogischen Centrums Havelberg (ELCH)teilnahmen. Havelberg. Hausrallye, Stadtrallye, Schwimmbadbesuch, Pizza backen, Biberfütterung, Stadtbummel, Minigolf, Vogelhäuschen bauen, Kanutour, Käse selber machen, Waffeln backen, Eis selbst herstellen, Radtour, Grillen, Wanderung zum Naturkundemuseum, Picknick, Dart, Volleyball, Disko, Lagerfeuer - Anne Kreye, die Pädagogin im ELCH, hatte sich für das sechstägige Ferienlager wirklich was einfallen lassen. "Ich bin mit sieben Freunden nach Havelberg gereist und alle fanden es echt toll hier. Das Freibad ist einsame Spitze, es hat super Spaß gemacht, vom Fünfer zu springen. Schon deswegen würden wir gerne noch einmal eine solche Ferienwoche hier verbringen", schwärmt Maximilian Port aus Samswegen. Mit seinen 15 Jahren gehörte er zu den ältesten Teilnehmern der Ferienfreizeit; der Jüngste brachte es gerade mal auf sechs Jahre. "Da wir aber in Gruppen aufgeteilt waren, waren wir Älteren auch immer zusammen. Da störte der Altersunterschied nicht allzusehr", erzählt Maximilian. In Havelberg habe er nicht nur den Mädchen hinterhergeschaut, meint er mit einem Grinsen, sondern sich durchaus auch für die Stadt interessiert. "Das ist ein schöner Ort zum Entspannen hier - mit einer Altstadtinsel, wie ich sie sonst noch nirgendwo gesehen habe", so der 15-Jährige Auch der eingangs zitierte Niklas Endert hat sich im ELCH und in der Domstadt sehr wohl gefühlt. Und das Schwimmbad "ganz toll gefunden". Denn eine solch schöne Anlage mit allem Drum und Dran gibt es bei ihm rund um Detershagen (bei Burg) nicht. Viel Spaß bereitete ihm auch die Kanutour, "auch wenn wir dabei eine kräftige Regendusche abbekommen haben und alle klatschnass gewesen sind", berichtet der 12-Jährige. Was er sich für 2012 noch an Programmpunkten wünscht - denn da möchte er natürlich wiederkommen? "Eine Nachtwanderung wäre schön", antwortet Niklas. Annalena Schulze (12) aus Schönhausen freut sich in den Ferien immer auf ein Wiedersehen mit ihrer besten Freundin Pauline Trotzki, die 2009 von Schönhausen nach Meseberg (bei Wolmirstedt) umgezogen ist. "So eine Ferienfreizeit ist eine gute Gelegenheit, gemeinsam etwas zu unternehmen", findet Annalena. Und nachdem sie in der Zeitung gelesen hatten, dass eine solche im ELCH angeboten wird, meldeten sie sich an. "Ich bin echt überrascht, wie schön die Zimmer im ELCH sind. Und die Woche ist eigentlich auch viel zu schnell vergangen. Der Besuch des Erlebnisbades war echt das Beste", ist sich auch Annalena einig, "aber die Inseltour im Kanu war auch ein tolles Erlebnis." Was die beiden Freundinnen nicht ganz so gut fanden: "Dass wir jeden Tag schon um 8 Uhr aufstehen mussten." Pädagogin Anne Kreye greift alle Hinweise gerne auf. "Eine Ferienfreizeit für 13- bis 17-Jährige lässt sich 2012 bestimmt auch einmal organisieren und für diese Altersgruppe dann auch eine Nachtwanderung", meint sie. "Hier findet sich bestimmt für jeden Jungen und für jedes Mädchen etwas", hofft Claudia Schulze. So wird zum Beispiel auf dem Hof der Einrichtung eine Mal- und Bastelstraße, unter anderem auch mit einer Button-Maschine, aufgebaut sein. Zusammen mit der Umwelt- und Erlebnispädagogin Aileen Gruß können Kinder und Jugendliche darüber hinaus Jonglierbälle fertigen und anschließend damit üben. Kreativität ist zudem beim Basteln mit Salzteig gefragt. Aus dem Teig können zum Beispiel Figuren, Schalen oder Körbe hergestellt werden. Für die sportliche Betätigung stehen unter anderem ein Trampolin und ein Volleyballfeld zur Verfügung. Und am kleinen Havelstrand an der Landzunge warten einige Kanus darauf, von Interessenten für eine kleine Tour auf dem Wasser benutzt zu werden. " Von kleinen wie von großen Leuten ", wünscht sich Claudia Schulze. Denn natürlich sollen sich auch Erwachsene beim Tag der offenen Tür im ELCH wohl fühlen. " Das ganze Haus steht zur Besichtigung offen. Für alle, die es noch als Stadtschule kennen, dürfte es sicherlich sehenswert sein, was aus den Klassenzimmern von damals geworden ist ", so die Einrichtungsleiterin. Erinnerungen an ihre Schulzeit dürften bei den Gästen, die in dem Haus zu DDR-Zeiten beschult wurden, beim Besuch des kleinen Schulmuseums aufkommen, das ebenfalls den ganzen Nachmittag über geöffnet sein wird.Außerdem ist der Träger der Havelberger Einrichtung, die Paritätische Integral gGmbH, mit einem Informationsstand vertreten. An diesem stellen sich auch die anderen ihr angegliederten Jugendeinrichtungen, die sich in Arendsee, Wolmirstedt und Peseckendorf befinden, vor. Eine kleine Versorgung bieten die Mitarbeiter des ELCH ihren Besuchern ebenfalls an. " Es gibt gesunde Häppchen und verschiedene kalte Getränke ", so Claudia Schulze. |
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