| Eurocamp beendet |
|
Ministerpräsident verabschiedete die 81 Eurocamper von Hardy Gertz, Oscherslebener Generalanzeiger vom 19.August 2009 Landkreis (hge/ail). In diesem Sommer fand das 18. Eurocamp des Landes Sachsen- Anhalt in Peseckendorf statt, das gemeinsam von der Auslandsgesellschaft Sachsen- Anhalt e.V., des Landkreis Börde und der Paritätischen Integral gGmbH ausgerichtet wurde. In den letzten drei Wochen haben die 81 Jugendlichen im politischen und künstlerischen Workshops Europa gemeinsam gelebt und erlebt. Die Eurocamper übergaben die Arbeitsprojekte kürzlich an Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer. Bei einem gemeinsamen Rundgang präsentierten sie die Ergebnisse der Arbeit in der Gemeinde Peseckendorf. Nach dem Rundgang verabschiedete der Ministerpräsident die 81 Teilnehmer des 18. Eurocamps. „20 Jahre sind seit den großen Umwälzungen in Europa vergangen, die die deutsche Vereinigung ein Jahr später hervorgebracht und erstermöglicht haben. Für uns in Deutschland, vor allem für uns im Osten der Bundesrepublik, liegt in diesem Zusammenhang die Aufgabe und Verpflichtung, das Zusammenwachsen der europäischen Völker in besonderer Weise zu fördern“, sagte der Ministerpräsident bei der Abschlussveranstaltung des 18. Eurocamps. „Das Eurocamp für Jugendliche steht dafür, dass wir diese Aufgabe an- und ernst nehmen. Das in dieser Form deutschlandweit einmalige Jugendcamp ist eine echte Erfolgsgeschichte und kann in wenigen Jahren selbst sein 20-jähriges Jubiläum feiern“, hob Böhmer hervor. Der Ministerpräsident würdigte die Ergebnisse der Arbeitsprojekte des Eurocamps: „Die Projekte sind immer darauf gerichtet, die Lebensqualität in der jeweiligen Region nachhaltig zu verbessern. Insofern haben die Eurocamps immer etwas Bleibendes. Ich bin von den Ergebnissen sehr beeindruckt und gratuliere Ihnen dazu. Das zeigt, was man gemeinsam erreichen kann“, richtete Böhmer sich an die Jugendlichen. Unter anderem haben die 81 Eurocamper aus 31 Ländern Spielplätze in Peseckendorf und Klein Wanzleben neu gestaltet. Zum dreiwöchigen Eurocamp gehörtew neben den Arbeitsprojekten natürlich auch die gemeinsame Freizeitgestaltung der Jugendlichen. „Bei alldem können das friedliche Miteinander, das wir in Europa praktizieren, und die dazu notwendige Toleranz eingeübt werden. Das Camp ist eine gute Gelegenheit zum Austausch über die unterschiedlichen Lebens- und Erfahrungswelten der Jugendlichen. Bei den Eurocamps wird immer wieder deutlich, dass die europäische Völkerfamilie größer und vielfältiger ist als die Europäische Union“, sagte Böhmer. |
| < zurück | weiter > |
|---|

