Integral
Wir über Uns
Kooperationspartner
Gästestimmen/Referenzen (IDA)
Unsere Einrichtungen
Bildungs- und Freizeitzentrum
Wolmirstedt (BFZ)
Erlebnispädagogisches Centrum Havelberg (ELCH)
Integrationsdorf
Arendsee (IDA)
Landesjugendbildungsstätte
Peseckendorf (JUBI)
Peseckendorf Regional Youth Education Centre (JUBI)
Tagungen und Seminare
Belegungsanfrage
Flyer/Downloads
Jobs und Praktika
Gästestimmen/Referenzen
Ferienlager 2012
Klausurtagung des SPD in Havelberg / Kein Kohlekraftwerk, dafür:
Erneuerbare Energien aus Sonne und Wind
von Anke Schleusner-Reinfeldt, Havelberger Volksstimme vom 08. März 2010

Das Thema Energie bildete den Schwerpunkt einer Klausurtagung, zu der der SPD-Kreisvorstand seine Mitglieder am Sonnabend ins Havelberger ELCH eingeladen hatte.

Klausurtagung im ELCH
Ein kurzes Gespräch vor Beginn der Klausurtagung in Havelberg: Ralf Bergmann, Marko Mühlstein und Matthias Miersch (von links).
Havelberg. Der geplante Bau des Steinkohlekraftwerkes in Arneburg auf der einen und die Bemühungen um Biogasanlagen, Windräder und Photovoltaikanlagen im Elb-Havel-Land auf der anderen Seite passen nicht zusammen. Das machten die Tagungsteilnehmer ganz deutlich und brachten ihren Standpunkt gegen die Stromerzeugung aus fossilien Brennstoffen, dafür aber die Nutzung von erneuerbaren Energien zum Ausdruck. Um die Frage zu klären, wie eine realistische Energieversorgung in Deutschland aussehen könnte, hatte der SPD-Kreisvorstand unter seinem Vorsitzenden Ralf Bergmann eingeladen. Dr. Volker Stephan und Dr. Eberhard Puls von der Bürgerinitiative gegen den Kraftwerksbau in Arneburg referierten zum aktuellen Stand der Bemühungen, die Errichtung der Anlage zu verhindern. " Wir müssen unerschöpfbare Energiequellen wie die Sonne und den Wind nutzen ", erklärte Dr. Matthias Miersch, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, " Energiegewinnung aus Steinkohle ist ein Rückfall in die Steinzeit, wir müssen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien schneller vorankommen. " Marko Mühlstein als Vorsitzender des Fachausschusses Energie des SPD-Landesverbandes begrüßte die Bemühungen im Elbe-Havel-Land, " das kann eine Vorzeigeregion für ganz Deutschland werden ". Ralf Bergmann wünscht sich in der Bevölkerung eine größere Akzeptanz gegenüber Windrädern, " mittlerweile arbeiten die Anlagen effektiver und es werden weniger für mehr Leistung gebraucht ". Inpunkto Elbeausbau rät er zu größter Zurückhaltung, " wir dürfen den Fluss nicht weiter drangsalieren ".
 
< zurück   weiter >