| Klassenfahrt führte brandenburgische Kinder ins Havelberger ELCH |
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Schüler erkundeten Stadt per Kanu und bei einer Rallye von Wolfgang Masur, Havelberger Volksstimme vom 10. Mai 2010 Havelberg. Erlebnisreiche Tage gingen am Mittwoch für 24 Schüler der Klasse 4a der Grundschule Bötzow zu Ende. Für ihre Klassenfahrt hatten sich die Schüler mit Klassenlehrerin Nancy Lewerken und zwei Eltern im Erlebnispädagogischen Centrum ELCH eingemietet. "Bötzow liegt nordwestlich von Berlin im südlichsten Zipfel des Landkreises Oberhavel im Land Brandenburg", erläutert Nancy Lewerken. Die Neuhavelbergerin ist an der brandenburgischen Schule tätig und hat die Hansestadt mit ihren vielen Möglichkeiten etwas zu erleben, vorgeschlagen. "Wir haben im Jubiläumsjahr des Kiebitzbergs natürlich die Schiffswerft besucht, auf der mein Mann Florian und die einzelnen Berufsgruppen vorgestellt hat. Dieser Besuch und andere Unternehmungen zählten zu unserem Projekt "Arbeit gehört zum Leben". Die Kinder waren begeistert, zumal sie auch schon "PonTom Cabrio 14" besichtigen durften", so Nancy Lewerken. Sehr zufrieden waren Kinder und Betreuer vom, wo sie gut umsorgt wurden. Mit Kanus ging es auf eine Stadtrundfahrt. Die Kinder lernten auf dem neu entstandenen Platz das Volleyballspielen. Spannen war die große Stadtrallye, bei der die Schüler Havelberg kennenlernten. Bei der nächtlichen Schatzsuche mit Antje Reichel im Dom ging es recht gruselig zu und beim Besuch im Prignitz-Museum wurde Museuologin Sabine Ball zu Schifffahrtsgeschichte der Stadt ausgiebig ausgefragt. Am letzten Tag ihrer Klassenfahrt unternahm die Gruppe eine Radtour in Richtung Elbe. Auf dem Weg dorthin stand die Besichtigung der 2002 instand gesetzten Havelberger Schluese auf dem Plan. Die Schüler hatten Glück, denn naach einigen erklärenden Worten zu diesem Wasserbauwerk wurde ein Boot des Wasser- und Schiffahrtsamtes Brandenburg geschluest. " Die Schluese wird über eine Fernbedienung von Rathenow aus gesteuert", erklärte Nancy Lewerken. Auf dem Wreg zur Elbfähre wurde an eienr uralten Eich, die riesengroß und dick ist, halt gemacht. Sechs Kinder hatten ihre Mühe, den Stamm des über einhundert Jahre alten Naturdenkmals zu umarmen. "Die ist ja dicker wie mein Papa", stellte Leonie erstaunt fest und sorgte für den nötigen Spaß auf der Radtour. An der Fähre mussten die Schüler einige Fragen zum Elbstrom beantworten und bekamen viel Wissenswertes über die Elbe zu erfahren. Im ELCH hatten sie Zettel für eine Flaschenpost vorbereitet. Letzte Unterschriften wurden am Ufer auf das Papier gebracht, auf dem Anschrift der Schule, einiges zur Schulklasse und eine Bitte um Antwort standen. "Die Flaschen könnten nun in andere Länder gelangen oder auch nur in der Nähe von einem Angler aufgefischt werden. Lassen wir uns überraschen", spekulierte die Klassenlehrerin. "Es hat allen hier in Havelberg sehr gut gefallen und wir werden an unserer Schule viel von unseren schönen Erlebnissen zu erzählen haben. Nicht nur wir bestimmt auch andere Klassen, werden Havelberg bald wieder besuchen", sagte Nancy Lewerken. |
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