Die ersten Sonnenstrahlen zaubern nicht nur ein Lächeln auf die Gesichter vieler Menschen, sondern sie geben auch den Startschuss zum Frühjahrsputz. Der hat am Freitag im Erlebnispädagogischen Centrum (ELCH) seine Fortführung erlebt, denn: „Wir haben schon Ende Februar zur Gefahrenabwendung die große Weide hier gestutzt, sodass keine Zweige hinunterfallen können. Die Weide steht nämlich dicht am Lagerfeuerplatz, an dem auch in diesem Jahr der beliebte Treff am Lagerfeuerplatz, an dem auch in diesem Jahr der beliebte Treff am Lagerfeuer fortgeführt wird“, so der technische Mitarbeiter Edwin Weidemann. Gemeinsam mit den technischen Mitarbeitern Dieter Schulenburg und Thomas Holweg wurde der Baumschnitt verladen und zur Wiederverwertung gebracht. Anschließend geht es für die Männer weiter mit dem Insektenhotel, der Hecke und auch die Rasenpflege steht auf dem Frühjahrsplan. Schließlich soll alles schick sein für die Gäste, die das an der Havel gelegene Haus besuchen.

Frühjahrsputz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Wolfgang Masur

 

Quelle: Volksstimme vom 4.3.2017

Wohin entwickelt sich die Havelberger Stadtinsel?

Eine Frage, die beim dritten Treffen der Interessengemeinschaft diskutiert worden ist.

Von Andrea Schröder

Havelberg l Nach fast drei Stunden am Dienstagabend im Rathaussaal lag hinter den Teilnehmern eine konstruktive Diskussion zur Zukunft der Stadtinsel, das Ja zur Produktion eines Info-Blattes und die Festlegung, sich beim nächsten Treffen mit dem vorhandenen Stadtentwicklungskonzept auseinanderzusetzen. Mit knapp 20 Teilnehmern war die Runde dieses Mal nicht ganz so groß wie bei den ersten beiden Treffen. Einige Geschäftsleute und weitere Teilnehmer hatten sich aus Termingründen entschuldigt. „Für mich ist es wichtig, dass die, die interessiert sind, am Ball bleiben“, hofft Bürgermeister Bernd Poloski als Initiator der Treffen auch weiterhin auf engagierte Mitstreiter. Die Moderation übernahm Klaus-Dieter Steuer, der über 25 Jahre von der BIG Städtebau die Sanierung der Havelberger Altstadt begleitet hat und die Problematik Stadtinsel sehr gut kennt.

Frischemarkt ausbaufähig?

Mit Bauernmarkt am Sonnabend, Erstellen von Info-Flyern zur Stadtinsel und Öffnungszeiten der Touristinformation wurden zunächst Schwerpunkte der ersten Treffen besprochen. „Mit dem Thema Markt haben wir uns öfter befasst, nicht nur in Havelberg. Einen Markt wie unseren Frischemarkt so nah am Wochenende zu haben, darum beneiden uns andere Städte“, machte Klaus-Dieter Steuer deutlich, dass dies ein gutes Angebot ist, was andere sich wünschen. Für einen Bauernmarkt sonnabends, wie aus der Runde heraus als Idee geboren, sieht auch er keine Chance. Da gehen die Händler in die Großstädte. Friedrich Egberink hatte in diesem Zusammenhang mit den Händlern des Frischemarktes gesprochen. Sie hätten samstags keine Zeit, nach Havelberg zu kommen.

Vielmehr sollte versucht werden, das Angebot auf dem bestehenden Frischemarkt freitags breiter zu gestalten, schlug Klaus-Dieter Steuer vor. Denkbar wäre auch eine Testphase für eine längere Öffnungszeit bis zum frühen Nachmittag. Dazu soll das Gespräch mit Marktleiter Meinhard Jüstel gesucht werden. Dass sich der Markt bis zum Abend hält, um auf die zu warten, die von der Arbeit kommen, sei dagegen nicht realistisch. Erfahrungsgemäß flachen die Märkte zum Mittag hin ab. Sondermärkte seien aber immer möglich.

Um vor allem Havelberger auf die Angebote der Geschäfte der Stadtinsel aufmerksam zu machen sowie Touristen zu informieren und einen Anreiz zu schaffen, sie wieder in die Stadt zu holen, haben Norbert Kühnel und Mathias Haut in Zusammenarbeit mit einer Designerin zwei Flyer entworfen. Auch wenn es beim Treffen im Januar die Ansicht gab, dass es so was doch schon mal gab, haben sie sich nicht den Mut nehmen lassen und weiter daran gearbeitet. Für den Touristen-Flyer fanden sich am Dienstagabend bereits zwei Partner, die die Finanzierung übernehmen wollen.

Die Idee ist, dass alle zwei Monate ein solches Faltblatt entsteht, auf dem auf den ersten beiden Seiten ein Haus vorgestellt wird. Im besten Fall ein Geschäftshaus, das damit für sich wirbt und die Finanzierung des Flyers sichert. Das ist aber kein Muss. Mit einer Preisfrage zum Haus und Gewinnangeboten werden E-Mail-Adressen von Touristen gesammelt, die dann wiederum einmal im Vierteljahr über Höhepunkte in Havelberg und Umgebung per E-Mail informiert und animiert werden können, die Hansestadt wieder zu besuchen. Veranstaltungen für zwei Monate sind im Flyer außerdem enthalten.

Die erste Auflage soll zum Mai erscheinen. Dafür hat Karin Peter von „Inselschuhe“ in der Steinstraße am Dienstag ihr Interesse bekundet. Für die Ausgabe Juli/August meldete Jörg Thiemann vom Erlebnispädagogischen Centrum ELCH sein Interesse an. Der nächste Flyer wäre dann für September/Oktober an der Reihe.

Veranstaltungen anmelden

Die Informationen zu Veranstaltungen liefert die Stadt. In der Touristinformation laufen diese zusammen. Wichtig ist es, rief Bürgermeister Bernd Poloski auf, dass Institutionen und Vereine ihre Veranstaltungen dort unbedingt anmelden.

Die Öffnungszeiten der Touristinfo an den Zeiten zu orientieren, in denen Touristen in der Stadt sind, war ein anderes Thema aus den vorherigen Treffen. Die Idee war, zum Beispiel in der kalten Jahreszeit montags/dienstags zu schließen und dafür am Wochenende zu öffnen. Das Thema wurde vertagt, denn im April beginnt wieder die Zeit, in der die Touristinfo montags bis sonntags geöffnet ist. Pfarrer Frank Städler regte in diesem Zusammenhang einen Informationsaustausch zwischen Domladen und Touristinfo an, um Gäste noch besser mit aktuellen Informationen versorgen zu können.

Breiten Raum nahm in der Diskussion die Verkehrs- und Parksituation auf der Stadtinsel ein. Im Zuge der Neuanschaffung von Parkautomaten könnte überlegt werden, eine „Brötchentaste“ einzuführen, die kurzzeitiges kostenloses Parken vor Geschäften ermöglicht. Ein Kritikpunkt, der immer wieder genannt wird, wenn es ums Einkaufen auf der Stadtinsel geht. Der Bürgermeister verwies zudem darauf, besser bekannt zu machen, dass es für die Einwohner der Oberstadt eine gute Busverbindung in die Altstadt gibt.

Ein anderes Thema war der Leerstand von Häusern. Hier berichtete Bernd Poloski, dass die Hansestadt Teil eines Projektes im Landkreis ist, wo zur Verfügung stehende Häuser erfasst und auf Immobilienmessen angeboten werden – vorausgesetzt, die Eigentümer wünschen das. Doch liegt hier ein großes Problem, wie der Bürgermeister und Klaus-Dieter Steuer aus ihrer jahrelangen Erfahrung berichteten: Etliche Eigentümer und Eigentümergemeinschaften wollen weder sanieren noch verkaufen.

Entwicklungskonzept

Diskutiert wurde an dem Abend zudem, ob für die Stadt/Stadtinsel eine Vision aufgestellt werden sollte, um daran festzumachen, wie sie sich entwickeln soll. Ein vielschichtiges Thema, das sicher Anknüpfungspunkte bietet. Der Bürgermeister legte allerdings seine Schwerpunkte dar, weshalb er im vergangenen Jahr zu diesen Treffen mit dem Ziel der Belebung der Stadtinsel aufgerufen hatte: Einzelhandel, Marketing der Stadt, Kultur und Personennahverkehr. Beim nächsten Treffen soll das Stadtentwicklungskonzept unter dem Aspekt thematisiert werden, wo es Verbesserungen gibt, wo Verschlechterungen, was kann die Stadt noch leisten, was nicht, schlug Klaus-Dieter Steuer vor.

Ein Vorhaben ist außerdem die Bildung von Arbeitsgruppen, die sich bestimmten Themen widmen. Denn manchmal sind es auch Kleinigkeiten, die dazu beitragen können, ein Stadtbild zum Positiven zu verändern. Dazu demnächst mehr.

 Volksstimme 1-3-2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Norbert Kühnel, Karin Peter, Jörg Thiemann und Gundula Kersten (von links) zeigen den Entwurf für einen neuen Stadtinsel-Flyer, der Touristen etwa beim Sitzen im Café auf die Stadt neugierig machen soll und sie über Veranstaltungen informiert. Foto: Andrea Schröder

 
Quelle: Volksstimme vom 1.3.2017 von Andrea Schröder

Erlebnispädagogisches Centrum Havelberg möchte auch in der Nebensaison bessere Belegung erlangen

 

„Recht gut gelaufen“ ist aus der Sicht des Einrichtungsleiters Jörg Thiemann das zu Ende gehende Jahr im Erlebnispädagogischen Centrum Havelberg (ELCH).

 

Von Dieter Haase

Havelberg | „Wir hatten zwar rund tausend Übernachtungen weniger als im Vorjahr zu verzeichnen, doch 2015 war auch die Buga in Havelberg, weshalb wir das nicht als Maßstab nehmen, sondern die Vergleiche zu 2014 heranziehen“, erklärt Jörg Thiemann. „und da wiederum weist die Statistik 2016 einen deutlichen Anstieg der Übernachtungszahlen aus.“ Ein Schub, der nicht zuletzt auf die Buga zurückzuführen sei, schätzt er ein. „Havelberg ist in Deutschland bekannt geworden.“

2016 habe sich allerdings auch wieder gezeigt, „dass wir hauptsächlich ein saisonaler Betrieb sind. Aus diesem Grund muss der Weg weiter ausgebaut werden – bis hin zu einer ganzjährigen befriedigenden Auslastung des Hauses mit Gästen.“

Der Einrichtungsleiter und seine Mitarbeiter haben sich deshalb schon eine ganze Weile lang Gedanken darüber gemacht, womit das erreicht werden kann. „Wir brauchen Angebote, die ohne weiteres zu jeder Jahreszeit durchführbar sind, und wir brauchen Argumente, um Kinder- und Jugendgruppen, mit Interesse für einen Aufenthalt bei uns, davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, nicht nur vor und kurz nach den großen Ferien, sondern auch in der Nebensaison, also im Herbst und im Winter, eine Klassenfahrt zum Erlebnispädagogischen Centrum nach Havelberg zu unternehmen, um dort schöne und erlebnisreiche Tage zu verbringen.“ Sehr gerne quartieren sich übrigens Schülergruppen aus Sachsen-Anhalt und aus Brandenburg im ELCH ein. „Davon sind viele Schulen schon seit Jahren Stammgäste“, sagt Jörg Thiemann.

Gerade erst abgeschlossen hat das ELCH-Team zum Beispiel die Erarbeitung eines sogenannten Piratenprojektes, welches sich zu einer Attraktion für Kinder- und Jugendreisen nach Havelberg entwickeln könnte. „Wir haben es auf alle möglichen Altersgruppen zugeschnitten, vom Kindergarten an, über die Grundschule bis hin zur Realschule. Diese können jetzt das gesamte Jahr über Pauschalreisen ausschließlich mit dem Piratenprogramm buchen. Zwei, drei Tage lang hat dieses Thema viele Erlebnisse zu bieten. Und außerdem haben wir in Verbindung damit die Havel ja direkt vor der Tür. Diese Tatsache müssen noch mehr in Betracht ziehen.“

Froh ist Jörg Thiemann darüber, dass die „ELCH-Familie“ 2016 durch Förderprogramme recht gut aufgestellt werden konnte. Lisa Ebel absolvierte in der Einrichtung ihren Bundesfreiwilligendienst und Benjamin Döring ein Freiwilliges Soziales Jahr. Und über eine Fördermaßnahme vom Landkreis fanden hier Yvonne Göricke und Michaela Kunze eine Beschäftigung. Im Laufe des Jahres jedoch sind all diese Maßnahmen ausgelaufen.

„Yvonne Göricke ist seit dem 1. Dezember aber wieder da. Sie hat sich dafür entschieden, noch ein Weilchen bei uns zu bleiben – im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. Und im April stößt auch Michaela Kunze wieder zu uns, ebenfalls im Bundesfreiwilligendienst“, freut sich Jörg Thiemann.

Ganz ohne personelle Probleme sieht er der neuen Saison 2017 aber trotzdem nicht entgegen. Denn zur Unterstützung der Kinder- und Jugendbetreuung in seinem Haus wird spätestens ab April noch eine weitere geringfügig beschäftigte Kraft mit pädagogischem Hintergrund gebraucht. „Wir suchen emsig nach ihr.“

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ELCH-Einrichtungsleiter Jörg Thiemann kann auf ein recht gut gelaufenes Jahr 2016 zurückblicken. Foto: Volksstimme-Archiv

 

Quelle: Volksstimme vom 29.12.2016 von Dieter Haase

Über hässliche Graffiti-Schmierereien kann man sich schnell einmal ärgern, zumal die Beseitigung oft mit hohen Kosten verbunden ist.

Von Wolfgang Masur
 

Havelberg l Dass es aber auch anders und ganz legal gehen kann, haben jetzt Havelberger Schüler und junge Leute aus den Elbe-Havel-Werkstätten unter Beweis gestellt. Im Erlebnispädagogischen Centrum Havelberg (ELCH) hat nämlich ein Projekt zu dem Thema begonnen. Der Workshop findet im Rahmen eines von der „Aktion Mensch“ geförderten Inklusionsprojektes statt.

„Wir hatten den Antrag zu diesem Graffiti-Projekt schon im vergangenen Jahr gestellt, aber er wurde sehr spät bewilligt. Mit dem ersten Arbeitsschritt, der Theorie und der Vorbereitung, konnten wir nun aber beginnen“, freut sich der Einrichtungskoordinator des ELCH, Jörg Thiemann. Zur fachlichen Anleitung konnte der Grafiker Steffan Warnstedt aus Kuhlhausen gewonnen werden, der dazu auch seinen Sohn Roy mitbrachte.

Schüler machen mit

Eine 5. Klasse der Havelberger Sekundarschule mit 16 Schülern, zwei Betreuern, einer Mutti und Klassenlehrerin Vera Rduch machte den Anfang. „Wir haben an zwei Tagen den Schülern Anregungen zum Thema Graffiti vermittelt und anhand von Beispielen eine Einführung in dieses interessante Thema gegeben. Das ELCH, die Stadt Havelberg, der Elch als Tier, Freizeit und Natur sollten in die Gedanken der Schüler mit einfließen, um sich frei zu machen und die passenden Formen zu finden. Dazu wurden dann zunächst die Namen der Schüler oder ihre Kürzel in verschiedenen Schriftformen geschrieben“, schilderte Steffan Warnstedt den Auftakt. Die Mädchen und Jungen waren mit viel Elan und Begeisterung dabei.

Am Folgetag wurde auf die Themen speziell eingegangen und wurden die Wörter mit einer bildlichen Darstellung verknüpft. So entstanden schon sehr schöne und sehenswerte Grundideen.

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Die Schüler aus der Sekundarschule „Am Weinberg“ nahmen die Hilfe bei der Gestaltung ihrer Werke, hier von Roy Warnstedt, dankend an. Foto: Wolfgang Masur

 

Wandtafel mit guten Ideen

Zwei Wohnheimgruppen mit 17 Leuten und drei Betreuern der Elbe-Havel-Werkstätten hatten dann am dritten Projekttag viel Spaß mit den beiden Dozenten, die es verstanden, die Gruppen bei bester Laune zu halten. Verantwortlich war hier Ines Olmesdahl. „Von allen Arbeiten, die im Vorfeld entstanden sind, werden die Besten ausgesucht und später für die dauerhafte Sprühaktion genutzt“, so Steffan Warnstedt. Die gefertigten Zeichnungen, darunter befanden sich sehr gute Ideen, wurden an einer Wandtafel aufgehängt. „Ziel ist es, die Garage vom ELCH, die unten zum Havelvorland gelegen ist und von Spaziergängern und auch unseren Gästen gesehen wird, zu verschönen. Die fünf Garagenfelder und das Tor werden im Januar ein Graffito erhalten. Damit aber alle Kinder zur Sprühdose greifen können, werden einige Bilder auf Papier gesprüht, wobei uns die Erfahrung von Roy Warnstedt zugute kommt“, blickte Jörg Thiemann voraus.

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Grafiker Steffan Warnstedt ist stolz auf die Werke der kleinen und großen Graffitifreunde und wird bestimmt etwas für Garagengestaltung finden. Foto: Wolfgang Masur

 


Quelle: Volkstimme vom 25.12.2016  von Wolfgang Masur

Es ist gelungen! Die Wunschzettel von 36 Havelberger Kindern sind aufmerksam gelesen und alle Wünsche erfüllt worden.

Von Dieter Haase

Havelberg l Ein vorgezogener Heiliger Abend am Donnerstagnachmittag im Erlebnispädagogischen Centrum Havelberg (ELCH). „Onkel Weihnachtsmann, das ist genau das, was ich mir gewünscht habe.“ Mit diesen und ähnlichen Worten sagte eine ganze Reihe von Kindern dem guten Alten freudestrahlend Dankeschön für das Geschenk, das er ihnen – liebevoll verpackt – zuvor überreicht hatte. Und das dann von dem kleinen Beschenkten verständlicherweise mit immer größer werdender Spannung so schnell wie möglich ausgepackt wurde.

Große Freude ausgelöst

Lego-Spiele, Fußball, Experimentierkasten, Puppen, Spielautos, aber auch Stifte, Malsachen oder eine dicke Federtasche lösten im Raum Riesenfreude aus. Vor allem natürlich bei den Mädchen und Jungen, die damit nun ein schönes Weihnachtsfest verbringen können. Aber auch bei den Eltern angesichts der Kinderaugen, die sie nach dem Geschenkeauspacken vor Glück anstrahlten.

Dritte erfolgreiche Aktion

Mit der Bescherung im ELCH wurde gestern die nunmehr dritte Weihnachtsgeschenke-Aktion in Havelberg abgeschlossen.

Vor zwei Jahren hatte Andreas Weiß vom „Tintenfass“ die Idee für eine Geschenkeaktion für Kinder in der Stadt. Ihr Anliegen: Kinderwünsche zu Weihnachten wahr werden zu lassen. Insbesondere für solche Mädchen und Jungen, die am Heiligen Abend aus den verschiedensten Gründen nicht in den Genuss größerer Weihnachtsgeschenke kommen können.

Der Verein „Blaue Herzen für Kinderfreundlichkeit“ bot sofort seine Unterstützung dafür an. 2015 schloss sich der Verein „Wir für Havelberg“ dieser schönen Aktion an; in diesem Jahr gesellte sich mit Christiane Rateitschak dann auch die Inhaberin des zweiten Spielzeugladens in der Domstadt hinzu. In Zusammenarbeit mit den beiden Kitas „Regenbogen“ und „Zwergenland“, mit dem Havelberger Jugendzentrum und dem DRK-Heim Julianenhof wurden dafür in Frage kommende Kinder bis zum Alter von 12 Jahren, in Absprache mit den Eltern, nach ihren Wünschen befragt.

Dank an alle Spender

Und nun sind sie in Erfüllung gegangen. Vor allem auch dank vieler Bürgerinnen und Bürger, der Volksdsolidarität und Geschäftsleuten, die in den Spielzeugläden, wo die Wunschlisten auslagen, Geld für den Kauf der Geschenke spendeten. „Für diese Unterstützung sind wir allen Spendern sehr dankbar. Sie haben damit gezeigt, dass sie ein großes Herz für Kinder haben“, freute sich Weihnachtsmann Hans-Joachim Frey vom Blaue-Herzen-Verein über den Erfolg der diesjährigen Aktion. Zu diesem haben außerdem das Team des ELCH mit der Bereitstellung seines Saales und selbstgebackenen Plätzchen, das Jugendzentrum, Bäckermeister Daniel Wittstock, der für jedes Kind einen Beutel mit Produkten aus seiner Weihnachtsbäckerei spendierte, und viele andere mehr beigetragen.

Anna (rechts) steht die Freude schon vor der Bescherung im Gesicht. Foto: Dieter Haase
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anna (rechts) steht die Freude schon vor der Bescherung im Gesicht.
Foto: Dieter Haase
 

Quelle: Volkstimme vom 23.12.2016  von Dieter Haase

 

NACHTRAG

Strahlende Kinderaugen sind der größte Lohn

Nachtrag vom Abschluss der diesjährigen Weihnachtsgeschenke-Aktion in Havelberg / Tolle Feier war Gesprächsthema in der KITA

 

Dieses Weihnachten wird 36 Havelberger Kindern – ebenso ihren Eltern – gerne in Erinnerung bleiben. Denn dieses Weihnachten blieb so mancher Kinderwunsch nicht unerfüllt – dank der dritten Weihnachtsgeschenke-Aktion in Folge, seit 2014, in der der Stadt.

Von Dieter Haase

Havelberg | Die Weihnachtsfeier für die 36 Kinder, die aus den verschiedensten Gründen nicht in den Genuss größerer Geschenke kommen können, war am Freitag Gesprächsthema im Kindergarten, berichtete Hans-Joachim Frey vom Verein „Blaue Herzen für Kinderfreundlichkeit“, einer der Organisatoren der Geschenkeaktion. Er hatte am Freitag den Mädchen und Jungen ihre liebevoll gepackten Päckchen beziehungsweise Pakete überbracht, die am Tag zuvor an der großen Weihnachtsfeier im Erlebnispädagogischen Centrum (die Volksstimme berichtete) nicht teilnehmen konnten. „So manche Eltern, mit denen ich in der Kindertagesstätte ins Gespräch gekommen bin, gerieten dabei regelrecht ins Schwärmen über die Veranstaltung. So etwas Schönes für die Kinder hätten sie schon lange nicht mehr erlebt“, fasste Hans-Joachim Frey die Meinungen zusammen.

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Genau diese Playmobil-Feuerwehr hatte sich der kleine Jonas gewünscht. Vati Sven freut sich mit seinem Sohn

 

Und in der Tat: Die Weihnachtsfeier selbst, vom Team des Erlebnispädagogischen Centrums (ELCH) unter Leitung von Jörg Thiemann und vom Havelberger Jugendzentrum, das an diesem Tag seine Weihnachtstafel ins ELCH umverlegte, tatkräftig unterstützt, war ein zweites, wunderbares Weihnachtsgeschenk an die kleinen und an die großen Gäste. Im ELCH und im Jugendzentrum hatten Mitarbeiter für die Weihnachtsfeier fleißig gebacken, Kaffee, Kakao und Tee zubereitet und auch Säfte bereitgestellt. Schon allein dadurch war für Gemütlichkeit und Weihnachtsstimmung an den Tischen gesorgt.

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Das Mitarbeiter-Team des ELCH hatte für die Veranstaltung fleißig Plätzchen gebacken

 

 

Doch zu einer besonderen Weihnachtsfeier, und eine solche war es letztlich, gehörte auch ein passendes Programm. „Der Piratenkapitän Blaubeere und das Blaue Herz werden euch das Warten auf den Weihnachtsmann etwas verkürzen“, kündigte der Piratenkapitän, alias Hans-Joachim Frey, an. Und weil das Blaue Herz noch nicht in Sichtweite war, rief ein lauter Chor von Kinderstimmen nach „Herzi, Herzi …“

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Der Piratenkapitän "Blaubeere" stimmte auf die Ankunft des Weihnachtsmannes ein.

 

 

Es folgte eine prima Mischung aus Piraten- und Weihnachtsprogramm. Und was vor, zu und nach Weihnachten besonders wichtig sei: mit viel Bewegung zum Mitmachen. So unter anderem bei dem Titel „Herzi ist fit“. Aber auch zum Mitsingen. Vor allem bei den Liveauftritten von Heiko Kurze von den Village Boys, der unter anderem mit stimmungsvollen Weihnachtsliedern erfreute. So zum Beispiel vom Schneemann im Kühlschrank. Was bei der derzeitigen Wetterlage die beste Möglichkeit sein dürfte, ihn bis zum nächsten Frost frisch zu halten. Nicht unerwähnt soll in dem Zusammenhang bleiben, dass Heiko Kurze sein Honorar für den Auftritt bereits im Vorab für die Weihnachtsgeschenke-Aktion zur Verfügung gestellt hatte.

Dann warteten alle gespannt auf den Weihnachtsmann, der dann schließlich auch erschien und sich froh darüber zeigte, dass er nicht so schwer zu schleppen brauchte. Denn diese Arbeit hatten bereits seine Wichtel für ihn übernommen und viele, viele liebevoll gepackte Päckchen und Pakete unter dem Weihnachtsbaum im Saal des ELCH abgelegt. Der Augenblick der Bescherung mit leuchtenden und strahlenden Kinderaugen war gekommen.

„Das ist der größte Lohn für all die Arbeit im Rahmen der Aktion“, strahlte auch Hans-Joachim Frey. „Allein dafür bin ich Jahr für Jahr immer wieder gern mit von der Partie.“

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Nur keine Angst vorm Weihnachtsmann! Er erwies sich auch im ELCH als ein gutmütiger Geselle.

 

 

Quelle: Volksstimme vom 27.12.2016 von Dieter Haase

 

Girlscamp

 

In Havelberg hat in dieser Woche erstmals das Girlscamp des DRK-Kreisverbandes "Östliche Altmark" stattgefunden.

 

Von Dieter Haase ›

Havelberg l 18 Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren unterschiedlicher Herkunft, mit und ohne Migrationshintergrund aus Stendal und aus dem Landkreis haben sich von Montag bis Mittwoch dieser Woche im Erlebnispädagogischen Centrum Havelberg (ELCH) zu einem Girlscamp, getroffen. Bei dem Ferienprojekt stand die Entwicklung von Mädchenstärken im Vordergrund. Es findet, vom DRK-Kreisverband „Östliche Altmark" veranstaltet, in jedem Jahr in den Sommerferien statt und wird von mehreren sozialen Netzwerkpartnern, vor allem aus der Stadt Stendal, unterstützt.

Girlscamp
 
 
 
 
 
 
 
Tolle Unterstützung

„Finanziell vor allem aber vom Bundesprogramm ,Demokratie leben', was es uns überhaupt erst möglich machte, erstmals im ELCH in Havelberg zu Gast zu sein", erklärt Kathrin Musold. Zusammen mit Antje Lucas und Petra Tuchen, alles Mitarbeiterinnen der Stadt Stendal, hat sie die Mädchengruppe betreut.

Diese zeigte sich bunt gemischt: Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien, mit unterschiedlicher Hautfarbe, mit unterschiedlichem Glauben, aus unterschiedlichen Ländern (unter anderem Flüchtlinge). „Ihre Begegnung in verschiedenen Angeboten trägt zum Abbau von Vorurteilen bei. Gleichzeitig wirken die Mädchen als Multiplikatoren in die eigene Zielgruppe", ist zu erfahren.

 
Eine prima Truppe

                                         Girlscamp 2

In Havelberg sei das sehr gut gelungen. „Es gab überhaupt keinen Stress, alle Teilnehmerinnen haben sich auf Anhieb sehr gut verstanden. Auf den Sechs-Bett-Zimmern als auch bei den gemeinsamen Unternehmungen. Bis zum letzten Tag", freut sich Kathrin Musold. Das Ziel des Girlscamps sei damit erfüllt worden.

Die Bedingungen dafür wären im ELCH aber auch optimal, lobt sie. „Solch eine Fülle von Angeboten war in drei Tagen kaum zu schaffen." Aus diesem Grund war es am Dienstag für die Mädchen so richtig in die Vollen gegangen. Mit einem Besuch im Haus der Flüsse, mit einer Kanutour auf der Havel, mit Schwimmbadbesuch und einem Grillabend mit Lagerfeuer, an dem man fast bis Mitternacht gemütlich beieinander saß.
Schwäne gefüttert

Auch Lara Giese (10), Emely Renne (11) und Jaqueline Miesbach (13) aus Schönhausen gehörten dazu. „Es war sehr schön hier", urteilt Lara. „Vor allem die Kanutour. Da sind wir einer Schwanenfamilie begegnet, die überhaupt keine Angst vor uns hatte. Wir haben ihr etwas Futter zugeworfen." Am meisten aber schwärmten Kinder wie Erwachsene vom Havelberger Erlebnisbad im Lindenweg. „Dass es so eine schöne Anlage hier gibt, hätte ich nicht erwartet. So eine hätten wir in Stendal auch gerne", so Kathrin Musold.

 

Quelle: Volksstimme vom 21.07.2016 von Dieter Haase

Nach den letzten Klassenfahrten geht es in der Einrichtung Schlag auf Schlag weiter


Von April an haben sich die Gäste des Erlebnispädagogischen Centrums (ELCH) in Havelberg praktisch die Klinke in die Hand gegeben. Überwiegend waren es Schüler auf Klassen- oder Projektfahrt.

Von Dieter Haase
Havelberg • Auch am gestrigen Montag quartierten sich wieder junge Leute in dem Haus ein, Mädchen und Jungen einer 7. Klasse des Gymnasiums im Kyritz – im Land Brandenburg gibt es erst am morgigen Mittwoch Sommerferien – sowie eine Jugendgruppe des DRK-Kreisverbandes „Östliche Altmark" im Rahmen einer Ferienfreizeit. „Damit sind wir bis auf einige wenige Plätze so gut wie ausgebucht", freut sich der Einrichtungsleiter Jörg Thiemann. Und auch darüber, dass mittlerweile so viele Schulen aus dem Umkreis und auch von weiter her die attraktiven Freizeitangebote des Erlebnispädagogischen Centrums für sich entdeckt haben und immer wieder gerne hierher kommen.

 

Viele Gäste kommen aus dem Land Brandenburg

 

„Aus Sachsen-Anhalt zählen zum Beispiel Schüler aus Magdeburg, Wolmirstedt oder Stendal zu unseren Stammgästen; besonders gern gebucht wird das Haus aber auch aus dem Brandenburgischen. Da ist fast alles dabei, was man als Umkreis bezeichnen kann: Bad Wilsnack, Glöwen, Karstädt, Wittenberge, Pritzwalk, Kyritz, Wittstock, Neustadt (Dosse), Rathenow, Wusterwitz, Großwudicke, Falkensee, Berlin-Wedding..."


Lückenlos geht es auch im ELCH von der Schul- in die Ferienzeit über. „Am Sonnabend begrüßen wir eine Kinderferiengruppe aus dem Kinder- und Jugenddorf Sigrön bei Bad Wilnack in unserer Einrichtung, und ab Sonntag beginnt dann unsere eigene sechstätige Ferienmaßnahme ‚Abenteuercamp im ELCH‛. 25 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren aus ganz Sachsen-Anhalt haben sich dafür angemeldet. "Erfreulicherweise auch einige aus Orten des Altkreises Havelberg. Besonders Sport und Spiel sowie Schwimmbadbesuche würden dabei nicht zu kurz kommen, kündigt Jörg Thiemann an, aber auch die Kreativität sei wieder gefragt. Höhepunkt für die Teilnehmer ist eine Tagesfahrt in die Bundeshauptstadt Berlin.


Und wenn in Sachsen-Anhalt die Ferien zu Ende sind, halten bereits wieder ganze Klassen Einzug ins ELCH. „Zu sogenannten Kennenlernwochen haben sich ab Mitte August gleich alle drei fünften Klassen einer Schule aus Wolmirstedt bei uns angemeldet", berichtet der Einrichtungsleiter. Am 29. August werden dann auch Mädchen und Jungen aus der Havelberger Sekundarschule „Am Weinberg" hier im Rahmen eines Projekttages zum Hochwasser zu Gast sein; sie wollen dazu auch die Übernachtungsmöglichkeit im Haus ausnutzen.
Aber auch Gruppen Erwachsener haben das ELCH gerne zum Ziel. „Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft Arneburg-Goldbeck wollen sich bei uns zu einer teambildenden Maßnahme mit Kanutour und Grillabend treffen; die Verwaltung der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land hat sich ebenfalls zu einer solchen Veranstaltung angemeldet.
Ja, unser Kalender ist auch für die nächsten Wochen schon ziemlich gut gefüllt. Um nur einige Beispiele zu nennen: Die Mitarbeiter der Havelberger Förderschule am Lindenweg treffen sich bei uns zur Dienstberatung in Vorbereitung des neuen Schuljahres, und am 27. Juli, 1. August und 7. August lernen die Teilnehmer des Eurocamps in Havelberg einige unserer vielseitigen Angebote kennen."

 

Quelle: Volkstimme, den 19.07.2016

Havelberg(dha) Zu einem Tag der offenen Tür lädt an diesem Sonnabend, 16. Juli, das Erlebnispädagogische Centrum (ELCH) in Havelberg ein. Haus und Schulmuseum stehen ab 9 Uhr für interessierte Besucher offen; die Mitarbeiter bieten Führungen durch das Haus und außerdem die Besichtigung des Schulmuseums an. Jüngere Gäste können sich unter anderem auf die Hüpfburg und auf dem Trampolin im Außenbereich austoben.

 

 

Quelle: Volksstimme, den 14.07.2016

Erlebnispädagogisches Centrum Havelberg, Schulstraße 1- auf der Wiese hinter dem ELCH


Freitag, den 29.07.2016


von Chansons über Balladen bis zu Evergreens – alle Lieder auch zum Mitsingen


Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

 

Bei Projekttag im Erlebnispädagogischen Zentrum testen Havelberger die Wege für Rollstuhlfahrer und kommen zu keinem guten Ergebnis.

Hr. ThiemannBlaues Herz

Havelberg l Wie ist es um die Barrierefreiheit auf der Havelberger Stadtinsel bestellt? - Das war eine Frage, der sich am Dienstag ein Projekttag im Erlebnispädagogischen Centrum Havelberg (ELCH) widmete. Erfreulicherweise hatten so einige Einrichtungen aus der Domstadt mit behinderten oder älteren Menschen die Einladung angenommen: das Wohnheim der Elbe-Havel-Werkstätten in der Genthiner Straße, das DRK-Wohnheim „Julianenhof" und die Senioren-Pflegeeinrichtung Am Camps, um nur einige zu nennen. Zu den Jugendlichen und Erwachsenen aus diesen gesellten sich noch Fünftklässler aus der Astrid-Lindgren-Grundschule in Berlin, die zurzeit Gäste im ELCH sind, und Mädchen und Jungen aus den beiden Havelberger Kindertagesstätten „Regenbogen" und „Zwergenland".


Höhen sind Herausforderung

Dieses große Interesse – und das schöne Wetter noch dazu – machte die Organisatoren glücklich. Havelbergs Bürgermeister Bernd Poloski, der die Begrüßung übernahm, freute sich sehr darüber, dass ein Projekttag einmal die Barrierefreiheit in den Mittelpunkt stellte. „Das ist auch gerade für die Stadt Havelberg immer wieder eine Herausforderung, allein schon aufgrund der Höhenverhältnisse, die hier auf Straßen und Wegen zu überwinden sind." Für Menschen mit Behinderung und überhaupt für ältere Menschen sei es nicht einfach, diese zu bewältigen. Zudem würde es in Havelberg viele Häuser aus längst vergangenen Jahrhunderten geben, die zu ihrer Zeit nicht gerade für Behinderte gebaut worden sind.

Wie kann man es Menschen mit Behinderung im täglichen Leben leichter machen? „Barrierefreiheit zu schaffen, insbesondere für Rollstuhlfahrer und ihre Begleiter sowie für Menschen mit Rollator, ist immer eine aktuelle Aufgabe, der sich die Stadt und der sich alle öffentlichen Einrichtungen und Geschäfte zu stellen haben", sagte der Bürgermeister. Der Projettag sei ein gutes Mittel dafür, die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren.

Protesttag Kinder

Sechs Stationen begutachtet

Und dann ging es schon los. Sechs Gruppen, aus Veranstaltungsbesuchern zusammengesetzt, schwärmten jeweils mit einen Fragebogen zur Bewertung der Barrierefreiheit aus. Ihre Ziele: das Rathaus, die beiden Geschäftsstellen der Volksbank und der Kreissparkasse, die Apotheke an der Stadtkirche, die Havel-Buchhandlung und die Firma Kühn in der Steinstraße. Bis auf die Letztgenannte, die ein „super" erhielt, lautete das Urteil der Bewerter, das Moderator Hans-Joachim Frey im Anschluss an den Rundgang für alle Gäste verkündete, fast immer „befriedigend". Allerdings spielten dabei auch solche Kriterien wie der Wegezustand hin zu diesen Orten, automatische Türöffnung ja oder nein oder auch schwierig zu überquerende Treppenabsätze eine Rolle. Auch wurde bemängelt, dass ohnehin schon schmale Gehwege auch noch mit Werbung vollgestellt werden, was das Rollstuhlfahren auf diesen behindere.

 

Bernd Poloski interessierte sich verständlicherweise auch dafür, was die Berliner Schüler, die das Rathaus in Augenschein nahmen, herausgefunden hatten. So wurden sie zum Beispiel erst recht spät auf das Hinweisschild aufmerksam, das den Weg zum behindertengerechten Zugang des Rathauses weist. Auch empfahlen sie, dort die Telefonanlage einmal überprüfen zu lassen. „Es ist gut, wenn das alles mal aus völlig fremder Sicht gesehen wird", bedankte sich der Bürgermeister bei den Schülern und empfahl den Organisatoren, öfter einmal – vielleicht in jährlichem Abstand – solche Projekttage zu veranstalten.

Nach diesem Teil stand dann beim Begegnungsfest Spiel, Spaß und andere gute Unterhaltung auf dem Programm. Höhepunkt dabei war der Auftritt von Kapitän „Blaubeere" mit dem Blauen Herzen in einer stimmungsvollen Piraten-Show.Protesttag Pirat

 

 

 

 

 

 

Quelle: Volkstimme vom 12.Mai 2016 von Dieter Haase

Havelberg(dha)● Das „Blaue Herz für Kinderfreundlichkeit" gehörte am Dienstag zum großen Kreis der Tester, darunter auch Schüler aus Berlin, die auf der Havelberger Stadtinsel einige Einrichtungen – unter anderem das Rathaus, die Bankfilialen, die Buchhandlung und die Apotheke – auf ihre Barrierefreiheit hin untersuchten. Anlass dafür war ein von der „Aktion Mensch" geförderter Projekttag im Erlebnispädagogischen Centrum Havelberg anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.

 

Quelle: Havelberger Volksstimme

Erlebnispädagogisches Centrum lädt für Dienstag zu einem Projekttag, auch mit Spaß, ein

Zu einem Projekttag, der die Barrierefreiheit zum Thema hat, lädt für Dienstag den 10.Mai, das Erlebnispädagogische Centrum Havelberg (ELCH) ein.

Von Dieter Haase
Havelberg ● „Wir wollen damit zugleich einen Beitrag zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung leisten", sagt Einrichtungsleiter Jörg Thiemann. Erstmals beteiligt sich ein Haus an dem von der „Aktion Mensch" geförderten Projekt, zu dem alle Interessenten – Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch gehbehinderte und blinde Menschen in Begleitung oder Rollstuhlfahrer – willkommen sind. Ihre Teilnahme zugesagt haben bislang zum Beispiel Bewohner des DRK-Heimes Julianenhof und die Kindertagesstätten der Domstadt. Einladungen haben auch die Pflegeheime in Havelberg erhalten. In das Projekt mit einbezogen werden zudem Schüler aus Berlin, die sich in der kommenden Woche im ELCH aufhalten.
Wie der Tag ablaufen soll? „Er wird um 10 Uhr vom Bürgermeister eröffnet. Danach sieht der Plan vor, dass Teilnehmer der Veranstaltung, in sechs Gruppen aufgeteilt, über die Stadtinsel ziehen und die Barrierefreiheit an ausgewählten Einrichtungen, Gaststätten und Geschäften überprüfen. Die Ergebnisse werden dann bei uns im ELCH im Rahmen einer Diskussionsrunde im Anschluss an die Begehung ausgewertet", informiert Jörg Thiemann. Danach erhalten alle Teilnehmer eine warme Mahlzeit.
Am Nachmittag, ab 13 Uhr, findet auf dem Gelände der Einrichtung dann ein Fest der Begegnung statt – für Besucher und Behinderte gleichermaßen. „Entsprechend werden auch die Angebote ausfallen", macht Jörg Thiemann deutlich. „Kinderschminken und Spiele für Klein und Groß stehen zum Beispiel genauso auf dem Plan wie ein Parcours für Rollstuhlfahrer." Zudem werde eine Hüpfburg aufgebaut und könne das Trampolin genutzt werden.
Für etwas andere Unterhaltung sorgt gegen 14.30 Uhr das Kinderprogramm des Havelberger Vereins „Blaue Herzen für Kinderfreundlichkeit" Kapitän Blaubeere und das Blaue Herz bilden die jungen Zuschauer dabei unter anderem zu Piraten aus. Das Ende des Projekttages ist gegen 16 Uhr vorgesehen.

 

 

Quelle: Volksstimme, den 07.05.2016

Stendaler Sekundarschüler fanden in Havelberg reichlich Sehenswürdigkeiten und viele schöne Erlebnisse / Haus der Flüsse hinterließ bleibende Eindrücke

Von Wolfgang Masur
Havelberg ● Drei erlebnisreiche Tage haben 18 Schüler der Stendaler „Comenius" –Sekundarschule mit ihren Lehrerin und weiteren Betreuern in der Domstadt Havelberg verbracht.
„Wir sind Gäste im Erlebnispädagogischen Centrum Havelberg – ELCH – und haben zu Beispiel eine tolle Kanutour unternommen. Aber wir wollen auch den Dom besichtigen, eine Radtour unternehmen, Grillen und eventuell noch andere Angebote nutzen", so die Lehrerin der Sechstklässler Gudrun Schinkel.

Ihr stand, ebenso wie den Schülern, die Freude im Gesicht geschrieben, als sich die Gruppe ausgelassen an den Wasserspielen vor dem Haus der Flüsse amüsierte. Für Gudrun Schinkel und auch für einige Schüler ist Havelberg keine unbekannte Stadt, denn: „Mein Mann war sieben Jahre lang am Havelberger Gymnasium als Lehrer tätig und daher kennen wir die Stadt. Aber auch von der bezaubernden Bundesgartenschau im vergangenen Jahr, die ja auch von den Schülern besucht wurde. Es ist ja noch vieles von der Buga geblieben und daher gibt es für uns noch einiges zu entdecken", freute sich die Lehrerin.

Sie zeigte sich nach dem ersten Tag in der Hansestadt schon sehr zufrieden, da durch die Unternehmungen an der frischen Luft „schon" um 23 Uhr Ruhe in der Unterkunft war.
Im Haus der Flüsse wurden die interessierten Kinder von Jeannette Solloch und Klaus Schlegelmilch vom Biosphärenreservat Mittelelbe begrüßt und durch das „Natura 2000 Informationszentrum" begleitet. Der interessante Vormittag verging viel zu schnell und hinterließ bei den Schülern einen bleibenden Eindruck.

„Wir brauchen nicht nach Berlin oder anderswohin zu fahren, wenn wir solche schönen Städte wie Havelberg, mit reichlichen Sehenswürdigkeiten und Erlebnissen, direkt vor der Haustür haben. Das ELCH hat sich ebenso großes Lob verdient wie das Haus der Flüsse und wir kommen gerne wieder", versprach Gudrun Schinkel.

Blumenherz ELCHDie Buga-Areale werden leergeräumt. Auch an das „Blumenherz für Kinderfreundlichkeit“ des Blaue-Herzen-Vereins erinnert nichts mehr.

Havelberg l Verschwindet das Blumenherz nach der Buga für immer? „Stadtgärtner Ralf Düngel hat alle Blumen, die sich dafür eignen, ins Winterquartier gebracht, die Blumenkästen sind zurück zu ihrem Eigentümer, dem Buga-Zweckverband, gegangen, und das Blaue-Herzen-Podest mit den zwei fest integrierten Blumenkästen sowie das Gerüst mit den Metallfüßen, auf dem das informative Blumenherz-Buch mit den Lieblingsblumen aller Prominenter, die mit einem Blumenbeet bei der Schau vertreten waren lag, sind abgebaut und eingelagert worden“, ist von Hans-Joachim Frey vom Blaue-Herzen-Verein zu erfahren. Und er versichert: Das Blumenherz hatte eine prima Außenwirkung. Unter anderen konnten Florian Silbereisen, Rolf Zuckowski und Gunther Emmerlich hier begrüßt werden. Nicht nur aus dem Grund solle es Havelberg erhalten bleiben. „Wo sonst besteht schon die Möglichkeit, ein Blumenbeet mit den Lieblingsblumen von Persönlichkeiten aus Kultur, Sport und Politik in Augenschein zu nehmen. Das ist eine echte Attraktion, die es nur bei uns gibt.“ Und vielleicht würde das ja auch so manchen Prominenten, der es zur Buga nicht schaffte – zu ihnen gehörte zum Beispiel Jens Weißflog – doch noch veranlassen, einmal nach Havelberg zu kommen, um sich das bunte Beet anzuschauen und seine Lieblingsblume zu gießen.

Suche nach neuem Standort

Hans-Joachim Frey freut sich sehr darüber, dass der Verein bei der Suche nach einem neuen Standort mit Hilfe von Bürgermeister Bernd Poloski und dem Einrichtungsleiter des Erlebnispädagogischen Centrums (ELCH), Jörg Thiemann, bereits fündig geworden sein könnte. „Wenn der Paritätische, dem das ELCH gehört, ebenfalls noch einwilligt, dann wollen wir das Blumenherz zum Frühjahr 2016 auf dem Gelände des ELCH, zur Havelseite hin, in etwas anderer Form als zur Buga neu anlegen“, informiert Frey. Allerdings würden dann auch einige Helfer benötigt, die sich um die Pflege kümmern. Allein könne der Verein das nicht.

Großes Gemeinschaftswerk

„Ich bin diesbezüglich aber recht zuversichtlich“, blickt der Vereinssprecher nach vorne. „Das Blumenherz zur Buga war ein großes Gemeinschaftswerk, an dem sich unter anderem die Tischlerei Liermann, der Havelberger Maschinenbau, die Firmen von André Neumann und Carsten Giewat, das Havelberger Schülerinstitut SITI und natürlich der Buga-Zweckverband, namentlich vor allem Frank Schröder, beteiligten. Ebenso die Stadt Havelberg und die Kindertagesstätte ,Zwergenland‘, in der die ,Zwerge‘ die schönen kleinen Herzen für die zahlreichen Blumengrüße aus der Buga-Stadt an die Prominenten anfertigten.“ Ein solches Gemeinschaftswerk wünsche er sich auch für die Neuanlage des Blumenherzens im kommenden Jahr.

Quelle: Volksstimme vom 24.10.2015 von Dieter Haase

 

Das ELCH beteiligt sich am bundesweiten Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“.

Das Erlebnispädagogische Centrum Havelberg gehört zu den ersten 19 Unternehmen und Institutionen, die sich seit der Einführung des Projekts im November 2014, erheben und zertifizieren lassen. Mit der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft“ gibt es verlässliche Informationen von unabhägigen Prüfern, auf die Reisende mit Handicap, Senioren, Familien sowie ausländische Gäste bei ihrer Reiseentscheidung zurückgreifen können.

Unter dem Link www. sachsen-anhalt-tourismus.de erhalten Sie die detaillierte Informationen zur Barriefreiheit im ELCH.

Auszeichnung-Reisen-fuer-Alle

 

Seit 1997 besteht zwischen den Czerwiensk (Polen) und Klietz eine feste Partnerschaft, wozu auch eine Ferienfreizeit gehört.

ELCH Volksstimme 13.08.15Klietz/Havelberg l Die Freizeiten finden immer im Wechsel in Deutschland oder Polen statt, diesmal war wieder Klietz an der Reihe. Eigentlich dient das dortige Schullandheim als Unterkunft, es war allerdings ausgebucht. So wurde nach Havelberg verlegt, im Erlebnispädagogischen Centrum ELCH fand sich ein Ausweichquartier. Hier boten sich viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung: Das Schwimmbad wurde aufgesucht und der nahe Slawenspielplatz auf der Landzunge war ebenfalls toll. Eine Ralley führte die 23 Kinder - darunter 13 Polen - über die Stadtinsel, wobei die Verständigung in den gemischten Gruppen nicht so einfach war. Schließlich war nur eine Dolmetscherin dabei.

Paddeltour auf der Havel

Zusammen mit den ELCH-Mitarbeitern ging es in den Wanderkanadiern auf Paddeltour, auch Leiter Jörg Thiemann schwang sich mit ins Boot. Sehr informativ erwies sich ein Besuch im erst neu eröffneten "Haus der Flüsse", vor allem der Wasserspielplatz wurde rege genutzt. Sportlich betätigen konnten sich die Kinder auch auf der Minigolfanlage des Campingplatzes sowie beim Baden in der nahen Havel - hierzu nutzten sie den Steg am Anlegeplatz für die Wasserwanderer am ELCH. Der dortige Hof diente am letzten Abend nochmals als Treffpunkt - am Lagerfeuer wurde Knüppelkuchen gebacken.

Nicht fehlen durfte natürlich ein kleiner Abstecher zur Bundesgartenschau: In der Stadtkirche schauten sich die Kinder die sehenswerte Hortensienausstellung an. Herrmann Paschke, der neue Klietzer Bürgermeister, spendierte zudem jedem Kind ein Eis.ELCH Kanu Volksstimme 13.08.15

"Trotz der Sprachbarrieren schlossen die Kinder aus Deutschland und Polen rasch Freundschaft", berichtete Betreuerin Uta Braun aus Klietz. Der achtjährige Jonas aus Deutschland und Justyna aus dem polnischen Nietkow schreiben sich schon Briefe.

Die polnische Gruppe wurde von der Nietkower Schulleiterin Beata Klos-Wygas geleitet. Finanziell unterstützt wird die Ferienfreizeit seit Anbeginn vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk.

Quelle: Volksstimme vom 13.08.2015 von Ingo Freihorst

Jörg Thiemann nahm die Urkunde und das Schild entgegen

Babatte Kowollik, Projektkoordinatorin im Biosphärenreservat Mittelelbe, und der stellvertretende Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung Mittelelbe, Peter Dornbusch, waren in der vergangenen Woche am Haus der Flüsse mit dem Einrichtungskoordinator des Erlebnispädagogisches Centrums Havelberg (ELCH), Jörg Thiemann, verabredet. Grund dafür waren die offizielle Übergabe der Urkunde und des Schildes als "Partner Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe" in der Branche Tourismus. "Wir freuen uns sehr darüber, Sie und Ihr tolles Haus mit in unserem Projekt als Partner des Biosphärenreservates zu haben", so Peter Dornbusch. Viele Unternehmen und Betriebe in der Biosphärenregion folgen der Idee des nachhaltigen Wirtschaftens. Rücksichtsvoll gegenüber Mensch und Natur, energie- und resourcenschonend und vielfältig eingebunden in regionale Kreisläufe zu sein, sich hier die Hauptbestandteile. Die Partner des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe repräsentieren das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung. Sie vertreten damit einen wesentlichen Ansatz der UNESCO-Biosphärenreservate, in denen der Mensch modellhaft nachhaltig mit siner Umwelt, Natur und den vorhandenen Ressourcen umgeht. Partnerbetriebe sind Botschafter des Biosphärenreservates und gleichzeitig Vorbilder für Gäste, Kunden und andere Betriebe. In der Domstadt Havelberg gehören schon das Art Hotel Kiebitzber, die Töpferei am Dom und das Bilderbuch Café zu den Parntern des Biospährenreservates.

Quelle: Volksstimme vom 27.07.2015 von Wolfgang Masur

„Open Air" Konzert

am 01.08.2015 von 19:00 bis 23:00 Uhr gibt es ein Livemusik-Abend mit Hits von gestern und heute am Lagerfeuer mit dem Gitarristen Uli Kirsch.

Erlebnispädagogisches Zentrum bietet viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung/Buga-Gäste werden zum Verweilen im Garten eingeladen

 

Havelberg ● Das Erlebnispädagogische Centrum Havelberg (ELCH) hatte am Sonnabend zum Tag der offenen Tür geladen. Anziehungspunkt war wieder das kleine Schulmuseum, in dem die Zeit stehen geblieben ist und alles an den Unterricht zur DDR-Zeiten erinnert. „Ja, das kenn ich auch noch" sagte Brigitte Schulz beim Betrachten der alten Schulbank. Sie war mit ihrem Ehemann und befreundeten Nachbarn aus dem thüringischen Gräfenroda auf Buga-Tour. „Bevor wir uns das Domgebiet abschauen, freuen wir uns sehr darüber, diese alte ehemalige Schule zu besichtigen", so die Gäste, die von der Blumenschau in der Stadtkirche zu Hause in Thüringen schwärmen werden.
Fast alle Türen standen offen und so konnten die Besucher sich in dem Haus an der Havel, in dem das Leben pulsiert, einen Überblick über die vielfältigen Angebote schaffen.
Einrichtungskoordinator Jörg Thiemann führte kleine Gruppen durch das im Jahr 1847 errichtete Haus, das über viele Jahre die Havelberger Stadtschule war. Beim Rundgang erfuhren die Besucher auch, dass das ELCH erlebnis- und umweltpädagogische Programmangebote für Klassen- und Gruppenfahrten, Projekte und Seminare, Jugendreisen, Fahrrad- und Individualtourismus anbietet. Gäste haben die Möglichkeit Ausflüge zu buchen oder die schöne Umgebung selbst zu entdecken. In den Räumen sind mehrtätige Seminare, Präsentationen und Workshops mit bis zu 50 Personen möglich. „Unseren Gästen steht eine komplett eingerichtete Selbstversorgungsküche mit Speiseraum zur Verfügung. Sie können aber auch Frühstück, Mittag und Abendbrot buchen. Zum Übernachten stehen 65 Schlafplätze in Zwei-, Drei-, Vier- und Achtbettzimmern für Sie bereit", informierte Jörg Thiemann. Die Zimmer hätte er den Besuchern gerne gezeigt, aber sie waren wegen einer diamantenen Hochzeitsfeier im Haus belegt. Aber dafür konnten die Gäste die Außenanlagen anschauen und dort zum Beispiel das Grüne Klassenzimmer besichtigen- auch hier waren fast alle Zimmer im ansehnlichen Insektenhotel belegt.
Während der Buga-Zeit ist auf dem weitläufigen Gelände des ELCH eine Gastronomie zu finden, die zum Verweilen einlädt. Da wir direkt an der Laufstrecke der Buga-Besucher vom großen Parkplatz oder von der Stadtkirche zum Dom liegen, haben wir mit dem Caterer Michael König diesen Versorgungsstützpunkt eingerichtet", berichtet Jörg Thiemann. Im Haus gibt es einen Coffee-to-go-Raum, in dem auch Kuchen angeboten wird und ein Film über Havelberg läuft. Im Garten des ELCH stehen drei Versorgungsstände. „Ob Fischbrötchen, Räucherfisch, Würstchen oder Kartoffelsuppe- alles wird gut angenommen", sagt der Standauer Jens Marscheider, als er gerade frisches Bier für die Gäste zapft.
„Wir denken neben all den auswärtigen Besuchern aber auch an die Havelberger und laden daher monatlich zum Treff am Lagerfeuer ein, das nächste Mal am 15. Juli", kündigt Jörg Thiemann an.

 

Quelle: Volksstimme vom 23.Juni 2015 von Wolfgang Masur

In unserer fünfteiligen Serie mit Ferienfreizeittipps für Familien stellen wir heute das Erlebnispädagogische Centrum (ELCH) in Havelberg vor.

Havelberg l Wer einen Ausflug nach Havelberg plant, hat derzeit ein ganz bestimmtes Vorhaben im Sinn: den Besuch der Bundesgartenschau 2015 Havelregion. Wer es allerdings nicht nur dabei belassen, sondern mit vielen weiteren schönen Eindrücken und Erlebnissen aus der Hansestadt - denn eine solche ist Havelberg - nach Hause zurückkehren möchte, ist im Erlebnispädagogischen Centrum, kurz ELCH genannt, an der richtigen Adresse. Es ist direkt an der Havel gelegen.

ELCH Wilma Wels

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Früher eine Schule, bietet das Haus heute 64 familien- als auch gruppenfreundliche Unterkünfte in Zwei- bis Vierbett- sowie in großen Achtbettzimmern für ein- oder mehrtägige Aufenthalte. Wer ohne Verpflegung bucht, für den steht eine komplett eingerichtete barrierefreie Selbstversorgerküche zur Verfügung.

Information

Service
Kontakt: Erlebnispädagogisches Centrum Havelberg, Schulstraße 1-2, 39539 Havelberg; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; Internet: www.integral-ggmbh.de/elch

Termine: 20. Juni Tag der offenen Tür; Ferienfreizeiten 19. bis 24. Juli, 17. bis 22. August, 18. bis 23. Oktober

Zertifizierungen: Qualitätsmanagement für Kinder- und Jugendreisen (drei Sterne), "bett + bike", "Radfreundliche Unterkunft", "Von der Buga empfohlen", "ServiceQualität Deutschland"

Angebote: Klassen- und Gruppenfahrten, Projekte, Seminare, Ferienfreizeiten, Tagungshaus, Kanu- und Radtouren, Individualtourismus

Preise (Auswahl): Abenteuerreise zu Wilma Wels, 3 Tage mit Vollverpflegung: Kind (bis 13 Jahre): 70,50 Euro, Jugendlicher (bis 26 Jahre): 81,50 Euro, Erwachsener: 104,50 Euro; 5 Tage mit Vollverpflegung: Kind: 138 Euro, Jugendlicher: 160 Euro, Erwachsener 190 Euro

Ausleihe (Individualtouristen): Fahrrad: zwischen 3 und 5 Euro; Kajak/Canadier: zwischen 6 und 12 Euro
Spezielle Angebote zur Bundesgartenschau
"Für die Zeit der Gartenschau haben wir die 'Abenteuerreise zu Wilma Wels', dem Maskottchen der Bundesgartenschau, entwickelt", sagt Einrichtungsleiter Jörg Thiemann und macht auf ein besonderes Angebot aufmerksam. Es wird für einen Aufenthalt von drei oder fünf Tagen angeboten, auf Wunsch sind andere Zeiträume möglich. Zum Programm gehören bei dem Drei-Tage-Aufenthalt unter anderem eine Buga-Rallye in Havelberg, die bei einem Rundgang Interessantes über die Stadt und die Areale der Bundesgartenschau vermittelt, der Besuch der eintrittspflichtigen Bereiche der Buga in Havelberg - inklusive der Eintrittskarte, die für alle fünf Standorte gilt -, eine Kanutour durch die Stadt und ein Grillabend am Lagerfeuer.

Im Fünf-Tage-Programm sind zusätzlich Besuche des Buga-Standortes Stölln oder Rathenow sowie des Erlebnisbades in Havelberg, Aktivitäten im "Grünen Klassenzimmer" des ELCH und auf Wunsch ein Fahrradausflug enthalten.

Überhaupt sind die angebotenen Rad- und Kanutouren bei den Gästen sehr beliebt. Sie können individuell oder geführt gestaltet werden. Mit den Kanus oder den großen Canadiern der Einrichtung geht es auf der Havel zum Beispiel bis zur Wehrgruppe Quitzöbel, zum Havelstrand nach Nitzow oder zum Anleger des idyllisch in der Havellandschaft gelegenen kleinen Dorfes Vehlgast.

Für Havelberg selbst werden die Altstadttour und die Vier-Insel-Tour recht gerne gebucht. Oder auch die in Kooperation mit dem Biosphärenreservat angebotenen Beobachtungen von Bibern und seltenen Wasservögeln in der Havelregion. "Viele dieser tollen Erlebnisse sind untrennbar mit der Pädagogik verbunden, weshalb unsere Mitarbeiter auch unterschiedliche Programme für Klassenfahrten maßgeschneidert haben", so der Einrichtungsleiter.

Auch Kinder und Jugendliche können sich hier wohl fühlen. Im Außenbereich des Hauses bei Fußball, Volleyball, Trampolinspringen und anderem. Zudem gibt es um die Ecke einen neuen Wikinger-Spielplatz. Der große Freizeitraum im Inneren bietet Spielmöglichkeiten für Billard, Dart, Tischfußball oder Tischtennis. Jedes Jahr lädt das ELCH zu einwöchigen Ferienfreizeiten für Schüler im Alter von 8 bis 14 Jahren ein. In diesem Jahr finden drei Durchgänge statt (siehe Infokasten).

Für alle gibt es noch freie Plätze. Und wer nur einmal "schnuppern" möchte: Eine gute Gelegenheit dazu bietet der Tag der offenen Tür am 20. Juni.

Anmeldungen und Auskünfte unter: (03 92 01) 7020100 (9 bis 16 Uhr)

 

Quelle: Volkstimme vom 12.05.2015  von Dieter Haase

Tag der offenen Tür am 20.06.2015

Auch das Erlebnispädagogische Centrum Havelberg öffnet seine Türen am 20.06.2015 von 9.00-16.00 Uhr. 

Wir möchten Sie herzlich zu unserem "Tag der offenen Tür" nach Havelberg einladen. 

Das "ELCH" stellt seine Angebote vor und eine Hausbesichtigung ist geplant. Für die kleinen Besucher wird eine Hüpfburg bereitstehen. 

Die gastronomische Versorgung ist gewährleistet. 

Tipp: Am Besten lässt sich unsere Veranstaltung mit einem BUGA-Besuch verbinden. 
Buga in Havelberg

Buga

 

 

 

"Mensch, ist das hier alles schön geworden." Dieser Satz fiel am Sonnabend wohl hundertfach. Schon am frühen Morgen hatten sich zahlreiche Havelberger zur "Buga-over-Türe" getroffen. Noch bevor sich die Tore der Buga um 9 Uhr offiziell zum ersten Mal öffneten, weihten sie die neu geschaffenen Attraktionen ein.

 

 

 

Havelberg - Pünktlich um 7.45 Uhr ist am Sonnabend Start für die "Buga-over-Türe". Kämmerin und Bauamtsleiterin Petra Jonschkowski heißt mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung die schon zahlreichen Frühaufsteher am neuen Slawendorf-Spielplatz an der Landzunge willkommen. Sie übermittelt die Grüße von Bürgermeister Bernd Poloski. Er ist an diesem Vormittag in Brandenburg zum offiziellen Buga-Start mit Bundespräsident Joachim Gauck und den Ministerpräsidenten Brandenburgs und Sachsen-Anhalts. Gemeinsam mit den Oberhäuptern der weiteren vier Buga-Standorte wird er am Sonntag den Eröffnungsmarathon von Havelberg bis Premnitz begleiten.

"Etliche Gespräche für die Sonntagsöffnung."
Bei herrlichstem Sonnenschein, strahlend blauem Himmel und Temperaturen knapp über null Grad nahen weitere Teilnehmer des Buga-Spaziergangs heran. Paul (5) ist das erste Frühaufsteher-Kind, das den Spielplatz mit einweihen will. Kurz danach gesellt sich der fünfjährige Bruce hinzu. Paul darf die Tür aufschließen und flitzt zur Nestschaukel. Dort findet er ein plüschiges Buga-Maskottchen. Die sind für die Kinder versteckt. Die Erwachsenen schwärmen von den tollen Spielmöglichkeiten, die hier entstanden sind. Kurz probiert eine Frau ein Trampolin aus. Doch dann geht es schon weiter auf dem Spaziergang. Es gibt schließlich noch mehr Neues in Havelberg zu sehen. "Schlendergang ist heute nicht angesagt", scherzt Bauamtsmitarbeiterin Ines Birkholz und verweist auf den Zeitplan.

Ute Kerfien (rechts) war die erste Buga-Besucherin, deren Eintrittskarte von Gunthard Dürring durch den Scanner gezogen wurde.
Ute Kerfien (rechts) war die erste Buga-Besucherin, deren Eintrittskarte von Gunthard Dürring durch den Scanner gezogen wurde. | Foto: Andrea Schröder
Es geht zum neuen Regionalmarkt am Rathaus, wo Meinhard Jüstel die Besucher begrüßt. Die Händler bereiten sich auf den ersten Tag vor. An 177 Tagen wollen sie Buga-Besucher mit regionalen Produkten beköstigen. Dass auch sonntags geöffnet werden kann, ist dem Bürgermeister zu verdanken, berichtet Petra Jonschkowski. "Dafür waren etliche Gespräche mit dem Landesverwaltungsamt erforderlich." Elf Stände, an denen es neben Essen und Trinken auch regionale Produkte gibt, sind es derzeit. In den nächsten Tagen soll ein Fischhändler hinzukommen. Ab Mai gibt's Erdbeeren.

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Burkard Hauck hat das bronzene Stadtmodell, das auch für Blinde zu ertasten ist, geschaffen. Petra Jonschkowski (2. von links) dankte hier auch dem Rotary Club, der die Idee dazu hatte und sich mit einer Spende beteiligt hat. Solche Stadtmodelle gibt es vielerorts, sagte Burkard Hauck. Doch keines steht an einer solch guten Stelle, an der man die Stadt im Original gleich mit überblicken kann.
Burkard Hauck hat das bronzene Stadtmodell, das auch für Blinde zu ertasten ist, geschaffen. Petra Jonschkowski (2. von links) dankte hier auch dem Rotary Club, der die Idee dazu hatte und sich mit einer Spende beteiligt hat. Solche Stadtmodelle gibt es vielerorts, sagte Burkard Hauck. Doch keines steht an einer solch guten Stelle, an der man die Stadt im Original gleich mit überblicken kann. | Foto: Andrea Schröder
Der Havelberger Metallgestalter Klaus Kubat und die Amerikanerin Karola Dance, die aus der Region stammt und zeitweise in Havelberg wohnt, haben die großen Fischskulpturen angefertigt, die frisch-fröhlich in knallbunten Farben an der Uferpromenade des Hafens grüßen. Hecht, Aal und Zander stehen in der Uferstraße auf Säulen, gegenüber auf der Spülinsel sind es Karpfen, Wels und Barsch. "Wir hoffen, dass sie den Havelbergern und ihren Gästen viel Freude machen", sagt Karola Dance. Der große Beifall dürfte als Zustimmung verstanden werden.

Ein kurzes Stück weiter macht Petra Jonschkowski auf die Stele für den Winterhafen aufmerksam. Neun sind insgesamt an historischen Orten aufgestellt worden. Texte und alte Fotos informieren über die Geschichte. Demnächst gibt's noch einen QR-Code dazu, womit dann auch englische und französische Übersetzungen im Internet zu finden sind.

Buga 2Paul Schneider war das erste Kind, das zur "Buga-over-Türe" kam. Er durfte die Tür zum neuen Slawendorf-Spielplatz aufschließen und fand eines der dort für die Jüngsten versteckten Buga-Maskottchen.
Paul Schneider war das erste Kind, das zur "Buga-over-Türe" kam. Er durfte die Tür zum neuen Slawendorf-Spielplatz aufschließen und fand eines der dort für die Jüngsten versteckten Buga-Maskottchen. | Foto: Andrea Schröder
Vorbei an der Sankt-Annen-Kapelle, wo Handwerker gerade noch die letzten Holzarbeiten am Kassenhäuschen für den barrierefreien Zugang erledigen, geht der Spaziergang über die neue Treppe hoch zum Camps. Linkerhand sind die Bauarbeiten für die Wege- und Platzgestaltung noch nicht abgeschlossen. Das soll bis Ende Mai soweit sein.

Vorbei geht es am Buga-Gelände mit den Terrassen und dem neuen Springbrunnen. Auf dem Platz des Friedens, wo Häuser saniert worden sind, bleibt so mancher der inzwischen auf bald hundert angewachsenen Gruppe erstmal in der ein wenig wärmenden Sonne stehen. Der Zeitplan war zu gut gestrickt. Es ist noch eine halbe Stunde Zeit bis zur Öffnung der Buga-Tore um 9 Uhr.

Gleich hinter dem Zaun sind unter blauen Tüchern die Bronzefiguren von Zar und König zu sehen, die an die Übergabe des Bernsteinzimmers in Havelberg im Jahre 1716 erinnern. Zar Peter hatte das Treffen zur antischwedischen Koalition in seinem Tagebuch beschrieben und in einem Brief an seine Katharina festgehalten. Der Künstler Anton Schumann hat die Figuren geschaffen und zugleich für Kunstförderung gesorgt. In den Bäuchen stecken Automaten, die für zwei Euro eine von sechs Kunstkarten zu diesem Thema ausgeben. Nicht nur die Figuren begeistern - "sie sind sensationell", sagt Christel Knopf -, auch die Technik ist einmalig, findet Michael Jurjanz

                                                                                                                               .Buga 4

Die Bronzereliefs des Prignitzer Künstlers Bernd Streiter zeigen das Leben der Prämonstratenser Chorherren in Havelberg. Ebenso wie die Figuren von Bischof Anselm und Albrecht der Bär passen sie wunderbar an die neue Backsteinmauer, die am Ostflügel des Domes als Abgrenzung zur Polizei entstanden ist. Der Künstler hat sich übrigens auf einem Relief selbst verewigt.
Die Bronzereliefs des Prignitzer Künstlers Bernd Streiter zeigen das Leben der Prämonstratenser Chorherren in Havelberg. Ebenso wie die Figuren von Bischof Anselm und Albrecht der Bär passen sie wunderbar an die neue Backsteinmauer, die am Ostflügel des Domes als Abgrenzung zur Polizei entstanden ist. Der Künstler hat sich übrigens auf einem Relief selbst verewigt. | Foto: Andrea Schröder
Die Einweihung am Domplatz wird vorgezogen. Dann gehen alle raus. Schließlich öffnen die Tore erst um neun. In leuchtend blauen Jacken warten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes aus der Uckermark darauf, zur Tat schreiten zu können. Doch der Scanner funktioniert nicht gleich. Geduldig harrt die Gruppe aus. Es gab ja schon viel zu sehen.

"Das ist hier wirklich spektakulär."
Als die Technik funktioniert, schreitet die Havelbergerin Ute Kerfien als Erste mit ihrer Dauerkarte durch das Tor. Sigrid Wiedenhöft, Marina Heinrich und Evelin Bullwan aus der Stadtverwaltung begrüßen die ersten Frauen mit weißen Rosen.

Burkard Hauck ist der Künstler, der das bronzene Stadtmodell entstehen lassen hat. Es gibt keine Stadt mit einer besseren Platzierung, findet er. Im neuen Café am Ostflügel der Klosteranlage am Dom sorgt das vierte der Kunstobjekte, die die Stadt dank der 300000 Euro starken Förderung vom Land beauftragen konnte, für große Bewunderung. Der Prignitzer Künstler Bernd Streiter hat sie geschaffen. Er ist nicht da. Doch weiß auch die Kämmerin einiges zu berichten. Ursprünglich sollten die Reliefs, die das Leben der Prämonstratenser Chorherren darstellen, in Terrakotta entstehen. Doch sind sie im Ofen gebrochen. Dass sie deshalb nun ebenso wie die Figuren von Bischof Anselm und Albrecht der Bär in Bronze entstanden sind, ist kein Nachteil.

Der Havelberger Metallgestalter Klaus Kubat hat mit der Malerin Karola Dance die knallbunten Fischskulpturen geschaffen, die in zwei Dreiergruppen an der Uferpromenade stehen und viel Freude bringen sollen. Auf ihr gelungenes Projekt stießen sie mit Sekt an.
Der Havelberger Metallgestalter Klaus Kubat hat mit der Malerin Karola Dance die knallbunten Fischskulpturen geschaffen, die in zwei Dreiergruppen an der Uferpromenade stehen und viel Freude bringen sollen. Auf ihr gelungenes Projekt stießen sie mit Sekt an. | Foto: Andrea Schröder
Die Teilnehmer der Führung sind begeistert und schwärmen in höchsten Tönen von all dem neu Geschaffenen. Klar, dass so mancher gleich in den Dechaneigarten schaut, wo die Kräuter einen herrlichen Duft verbreiten, und weiter zur Kleingartenanlage "Am Nußberg" und über die neue Brücke auf den alten Domfriedhof gehen. Die Pflanzungen auf den 70 Mustergräbern gefallen ebenso wie die Grabmale. Nicht nur Kunsterzieherin Annedore Schmidt ist begeistert von der Ausstellung auf dem 1788 angelegten und lange Zeit vergessenen Friedhof. "Das ist hier wirklich spektakulär."

Buga 5

Quelle: Volksstimme vom 20.04.2015 von Dieter Haase

Herr. Thiemann_1Sie sprechen schon seit mehreren Jahren für die Qualität des Hauses. Und
sie können auch noch Jahre weiter leuchten: die drei Sterne am
Erlebnispädagogischen Centrum (ELCH) in Havelberg.

Jörg Thiemann ist stolz auf die vielen Zertifizierungen seines Hauses.

Havelberg Denn nach einer umfassenden Prüfung durch das Bundesforum Kinder- und Jugendreisen konnte die Einrichtung in der Schulstraße der Domstadt das Zertifikat "Qualitätsmanagement für Kinder- und Jugendreisen" mit den drei Sternen erfolgreich verteidigen. In die Zertifizierung und Klassifizierung werden neben den baulichen Kriterien und den Sozialkompetenzen der Mitarbeiter auch vorhandene pädagogische Programmangebote einbezogen.

"Das neue Zertifikat ist uns vor kurzem zugegangen, die Freude darüber war bei mir und allen Mitarbeitern natürlich sehr groß", sagt Einrichtungsleiter Jörg Thiemann. Unabhängig davon solle weiter an der Verbesserung langbewährter Angebote und an der Schaffung einiger völlig neuer gearbeitet werden. "Es wäre schlimm, wenn uns die Ideen ausgehen würden", erklärt Jörg Thiemann. Das dürfe nicht passieren. In diesem und auch in den folgenden Jahren nicht. Seit Buga-Beginn sind zum Beispiel die musikalischen Treffs am Lagerfeuer - jeden dritten Mittwoch im Monat - neu, wie auch "Coffee to go", Kaffee zum Mitnehmen - und Kuchen gleich dazu. Und zwar nicht nur für die Gäste der Gartenschau, sondern für Jedermann.

Mit dem Monat April hat im Erlebnispädagogischen Centrum auch wieder die Hauptsaison begonnen. Wegen des zu erwartenden Gästeandrangs sind zusätzlich zwei Saisonkräfte in Teilzeit eingestellt worden: eine Verwaltungskraft und ab 1. Mai eine Reinigungskraft.

Als erste Schülergruppe dieses Jahres begrüßten die Mitarbeiter in der Vorwoche übrigens eine 6. Klasse aus der Comeniusschule in Stendal in ihrem Haus. Bis zu Beginn der Sommerferien haben viele weitere Schulen Buchungen im ELCH vorgenommen. Aber natürlich steht das Haus auch Buga-Gästen zur Verfügung, wenn die Kapazität dafür ausreicht. "An jedem Wochenbeginn melde ich freie Übernachtungsplätze an die Tourist-Information", so Jörg Thiemann.

Neben den drei Sternen (ähnlich der Hoteleinstufungen) trägt das ELCH auch die Siegel "bett + bike", "Radfreundliche Unterkunft", "Von der Buga empfohlen" und "ServiceQualität Deutschland"

                                                                                                                                                            .Elch Logo_1

Quelle: Volksstimme von 24.05.2015 von Dieter Haase

Havelberg ( dha ) Eine kleine Veranstaltungsreihe ruft das Erlebnispädagogische Centrum Havelberg ( ELCH ) - zunächst erst einmal für die Zeit der Bundesgartenschau Havelregion - ins Leben: den Treff am Lagerfeuer. „An jedem dritten Mittwoch im Monat werden Künstler aus der Umgebung zwischen 17 und 19 Uhr am Lagerfeuer für gute Unterhaltung auf unserem Freigelände sorgen", informiert Einrichtungsleiter Jörg Thiemann.
Den Anfang macht bereits am morgigen Mittwoch, 22. April, das regionale Folk-Urgestein Uli Kirsch - bekannt auch von einigen Konzerten in Havelberg. Er glänzt mit handgemachter Live-Musik. Das Repertoire reicht von Irish Folk über Folk- und Rocktitel der 60er und 70er Jahre bis hin zu Musik aus Kanada, Argentinien, Israel, Portugal, Russland, Jamaica und von den Kapverden.
Das ELCH-Gelände ist zur Buga übrigens öffentliches Gelände, weshalb für den Lagerfeuertreff auf der Wiese der Einrichtung auch kein Eintritt erhoben wird. Jeder ist dazu willkommen. Ein Caterer sichert die Versorgung ab.

Quelle: Volkstimme vom 21.04.2015


Treff am Lager

Die Veranstaltung beginnt heute um 17 Uhr! Die kommenden Konzerte werden erst gegen 19 Uhr beginnen. 

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Havelberg bietet zur Buga Montag bis Sonntagabend um 12 Uhr ein Mittagsandacht im Dom an, den Mittwoch ist um 8.30 Uhr Morgenlob. Dienstag bis Freitag heißt es „OrgelPunkt3". Dann erklingt die Domorgel für alle Buga-Besucher.
Jeden dritten Mittwoch im Monat lädt das Erlebnispädagogische Centrum ELCH in der Schulstraße gegenüber der Stadtkirche zum „Treff am Lagerfeuer" ein. Start ist an diesem Mittwoch ab 17 Uhr mit Sänger Uli Kirsch.
Der Buga-Zweckverband hat 55 Mitarbeiter. In beauftragten Firmen sind in den fünf Buga-Kommunen 890 Mitarbeiter tätig: im Kassen- und Einlassbereich, für Service, Sicherheit, Reinigung und Pflege sowie im Verkauf von Souvenirs und Eis.

Quelle: Volksstimme vom 21.04.2015

Das Erlebnispädagogische Centrum Havelberg hat nach erfolgreicher Prüfung die Rezertifizierung bei QMJ für Unterkünfte erhalten.

 

Mit dem Qualitätsmanagement Kinder- und Jugendreisen (QMJ) zertifiziert das BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. Unterkünfte in ganz Deutschland.
 In die Zertifizierung und Klassifizierung werden neben den baulichen Kirterien und den Sozialkompetzen der Mitarbeiter auch das Vorhandensein von pädagogischen Programmangebote einbezogen.

Das ELCH-Team hat für unsere zahlreichen Gäste im Haus und in der BUGA-Stadt eine neue Aktion aus der Taufe gehoben.

Wir wollen auf unserem Gelände (Feuerschalenplatz) jeden 3. Mittwoch des Monats zum gemütlichen Lagerfeuerabend einladen. Für eine gute Stimmung sollen bekannte Künstler gewonnen werden. Für die Versorgung wird mit Getränken und einem oder mehreren Fischbrötchen gesorgt. Für die erste Veranstaltung am 22. April 2015 um 19:00 Uhr konnten der Künstler Uli Kirsch (www.uli-kirsch.com) gewonnen werden, der mit der Gitarre "Irish Folk & more" darbietet.

Wir laden recht herzlich zu einem erwartungsvollen Abend ein und freuen uns auf Ihren Besuch.

Im Erlebnispädagogischen Centrum Havelberg hat sich in letzter Zeit eine Menge getan

Mit so manchen neuen Angeboten hat das Erlebnispädagogische Centrum Havelberg (ELCH) in den vergangenen Monaten Gäste angelockt. ELCH Schwalbe

Havelberg l Das ELCH hatte im Februar 2014 von der Stiftung "help and hope" eine großzügige Spende in Höhe von 28000 Euro erhalten (die Volksstimme berichtete). Hintergrund für diese Unterstützung war eine Facebook-Aktion für das im Jahr 2013 vom Hochwasser betroffene soziale Haus.

Die Stadt Havelberg war während des Hochwassers wochenlang nicht oder nur über lange Umwege zu erreichen, so dass ein Großteil der zu dieser Zeit erwarteten Gäste die Buchungen im ELCH stornierte. Außerdem wurde Havelberg wegen der Hochwassermeldungen von vielen Reiselustigen erst gar nicht erst als Reiseziel in Betracht gezogen. Das ELCH erlitt so große Einnahmeausfälle. In der Einrichtung stand zudem der Kellerbereich unter Wasser, wodurch besonders der Aufzugschacht beträchtlich in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Im letzten halben Jahr konnten jedoch dank dieser Spende in der gemeinnützigen Einrichtung verschiedene Maßnahmen realisiert und Reparaturen vorgenommen werden. Beispielsweise wurden Malerarbeiten durchgeführt sowie das Gartenbiotop wieder hergerichtet. Des Weiteren konnte ein Fahrradreparaturstützpunkt etabliert und ein Carport für Boote und Fahrräder errichtet werden. In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls ein 10er-Canadier angeschafft, der den Besuchern des Hauses zur Verfügung steht.

Dank dieser Anschaffungen und einer eigenen hohen Motivation ist das ELCH bestens auf die Bundesgartenschau 2015 Havelregion vorbereitet, die im Zeitraum vom 18. April bis 11. Oktober 2015 stattfindet. Bereits jetzt sind alle Mitarbeiter in großer Vorfreude auf eine schöne Zeit mit vielen Attraktionen rund um das Thema der Buga "Von Dom zu Dom - das blaue Band der Havel".

Quelle: Volksstimme vom 21.11.2014 von Wolfgang Masur

Die Stadt Havelberg rüstet sich für die Bundesgartenschau (Buga) 2015 Havelregion. Und mit ihr alle touristischen Anbieter in der Region. Aber auch ohne Buga gibt es hier stets eine ganze Menge zu entdecken. Wofür unter anderem das Erlebnispädagogische Centrum sorgt.

Elch NaturHavelberg l "Wir sind ein naturnahes Gruppenhaus mitten in der Altstadt mit direktem Havel- und Domblick", wirbt Einrichtungsleiter Jörg Thiemann mit der herrlichen Lage seiner Einrichtung. Von Kennern und Freunden und von den Havelbergern sowieso wird sie liebevoll "Elch" genannt. Was mit der größten lebenden Hirschart allerdings überhaupt nichts zu tun hat - die Abkürzung ist lediglich vom Namen des gastlichen Hauses abgeleitet.

Apropos Name. Er ist hier auch Programm. Vor allem, was das Erlebnis betrifft. "Wir verstehen uns in dieser Beziehung als eine Maßschneiderei, verknüpfen für die Gruppe, die Familie oder den Einzelnen deren beziehungsweise dessen Interessen und Vorstellungen mit unseren vielseitigen Angeboten", erklärt Jörg Thiemann. Und er verspricht dabei auch einmalige Erlebnisse. Die es so eben nur in Havelberg gibt. So steht das "Elch" dem Naturraum Havel sehr nahe. Junge und junggebliebene Gäste können beispielsweise als Havelpiraten in See stechen oder auf Biberpirsch und -fütterung gehen. "Das Programm wird von uns individuell auf das Alter und die Bedürfnisse der Gäste angepasst", sagt der Haus-Chef. Selbstverständlich gehört dazu auch, was in der Hanse- und Domstadt Havelberg interessant und beliebt ist: Minigolf, Kegeln, Reiterhof, Erlebnisbad, Domführung, Naturkundemuseum oder Schatzsuche in Dom und Prignitz-Museum, um nur einiges zu nennen.

"Für Familien haben wir ganz spezielle Drei- oder Fünf-Tages-Angebote entwickelt", spricht er das sogenannte "Rundum sorglos"- Paket an. Es beinhaltet die Übernachtung in Zwei- bis Vierbettzimmern, Vollpension, eine Vier-Insel-Kanutour, eine Stadtrallye, einen Fahrradausflug mit Picknick, einen Besuch des Biosphärenreservates Mittelelbe (je nach Jahreszeit beinhaltet dieser zum Beispiel Kranich- und andere Tierbeobachtungen) sowie Grillen und Gemütlichkeit am Lagerfeuer mit Knüppelkuchen Backen.

Inbegriffen sind dabei natürlich auch alle Möglichkeiten, die das Haus so schon zu bieten hat: Canadier-/Kajak- und Fahrradverleih, W-Lan (auf Anfrage), eine komplett eingerichtete barrierefreie Elch KanuSelbstversorgerküche mit Speiseraum, Fußball, Volleyball, Trampolinspringen und neuerdings auch ein grünes Klassenzimmer im Außenbereich. Im großen Freizeitraum können Billard, Dart, Tischfußball oder Tischtennis gespielt werden.

Ständig sind die Mitarbeiter auf der Suche nach neuen Ideen. Dabei freuen sie sich natürlich auch über die Tipps, die Gäste ihnen geben. Durch seine günstige Lage stellt das Haus eine attraktive Übernachtungsmöglichkeit auch für Radfahrer dar. Aufgrund der optimalen Anbindung an umliegende Radwege, wie den Elberadweg, den Altmarkrundkurs oder auch den Havelradweg, gestalten sich An- und Abreise für Gäste auf zwei Rädern als ein problemloses Unterfangen. Logischerweise gehört deshalb auch "Bett Bike" zu einer Reihe von Klassifizierungen, die das Erlebnispädagogische Centrum bisher erhalten hat. Am 23. Juli ist die neueste hinzugekommen: "Von der Buga empfohlen".

Die Gemeinnützige Paritätische Integral GmbH als Betreiber des Hauses lädt außerdem in jedem Jahr zu drei jeweils einwöchigen Ferienfreizeiten in das "Elch" ein. Die nächste findet für Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 14 Jahren vom 17. bis zum 22. August statt und steht unter den großen Themenkomplexen "Piraten auf der Stadtinsel" und "Abenteuercamp". In den Herbstferien - für die gleiche Altersgruppe - heißt es dann vom 26. bis 31. Oktober "Bunter Herbstzauber" und "Sportlich und kreativ". Für beide genannten Termine sind noch Plätze frei.

Quelle: Volksstimme  vom 11.08.2014 von Dieter Haase

Grünes KlassenzimmerAuf dem Gelände des Erlebnispädagogischen Centrums in Havelberg (ELCH) tut sich derzeit wieder was. Mitarbeiter der Einrichtung legen hier ein grünes Klassenzimmer an.

Havelberg l Das Erlebnispädagogische Centrum ist stolz auf sein altes Klassenzimmer - ein kleines Museum gewissermaßen - welches das letzte im Haus ist, das noch an die einstige Zentrale Oberschule in der Domstadt erinnert. Jetzt soll aber zur Historie etwas Modernes hinzukommen: das grüne Klassenzimmer im ELCH.

Das ELCH ist eine Einrichtung der Gemeinnützigen Paritätischen Integral GmbH. "Im Rahmen der Förderaktion ,Miteinander gestalten` können Förderanträge für Projekte bei der ,Aktion Mensch` gestellt werden. Einer der Bereiche dieser Förderaktion trägt den Titel ,Kinder und Jugend aktiv`. Hier werden Projekte gefördert, wenn sie jungen Menschen vor Ort ermöglichen, Eigenverantwortung zu übernehmen und sich in die Gesellschaft einzubringen. Die aktive Beteiligung der Jugendlichen an Konzeption, Planung und Durchführung der Projekte steht in dieser Förderaktion im Vordergrund", ist vom Einrichtungskoordinator Jörg Thiemann zu erfahren.

Grnes Klassenzimmer

 

Eigenverantwortung können die Kinder und Jugendlichen, nach den Vorbereitungsarbeiten der ELCH-Mitarbeiter, reichlich übernehmen, denn im grünen Klassenzimmer gibt es einiges zu pflegen. In der weitläufigen Parkanlage des ELCH, die unmittelbar zur Havel gelegen ist, wurden eine Benjeshecke, ein kleiner Gemüse- und Kräutergarten, ein Insektenhotel und eine Trockenmauer aus Feldsteinen angelegt. "Das Material für die Benjeshecke fiel uns förmlich vor die Füße, denn ein großer Ast von einer Trauerweide hatte sich vom Stamm des Baumes gelöst", erzählt der technische Mitarbeiter Thomas Holweg. Zusätzlich haben die Mitarbeiter noch zwei Galgenbäume aufgestellt, an denen Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht werden.

Sitzgelegenheiten aus Naturmaterialien sollen im grünen Klassenzimmer für einen idyllischen Aufenthalt sorgen. Die Pflege der einzelnen Objekte kann von Kindern und Jugendlichen übernommen werden. Sie sind der Natur dabei sehr nahe.

Quelle: Volksstimme vom 30.07.2014 von Wolfgang Masur

BUGA alle Siegeltraeger

Neue Auszeichnung mit BUGA-Siegel VON DER BUGA EMPFOHLEN
Heute wurden weitere 21 touristische Partner mit BUGA-Siegel ausgezeichnet

Hansestadt Havelberg, 23.07.2014: Heute Vormittag wurden im Erlebnispädagogisches Centrum Havelberg (ELCH) 21 weitere touristische Leistungsträger mit dem BUGA-Siegel VON DER BUGA EMPFOHLEN ausgezeichnet. Die neuen Auszeichnungen gehen an Touristiker, die im Wirkungsfeld des Tourismusverbandes Havelland e.V., des Tourismusverbandes Altmark e.V. und der STG Stadtmarketing – und Tourismusgesellschaft Brandenburg an der Havel liegen.

Neben den Auszuzeichnenden waren heute zugegen der Bürgermeister der BUGA-Kommune Havelberg, Bernd Poloski, der Geschäftsführer des BUGA-Zweckverbandes, Erhard Skupch, die BUGA-Pressesprecherin Amanda Hasenfusz sowie Matthias Ulrich als BUGA-Marketingleiter. Auch Mandy Hodum, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Altmark e.V. mit Sitz in Tangermünde, hatte es sich nicht nehmen lassen der Ehrung beizuwohnen. Sie bedankte sich ausdrücklich für das Engagement aller Partner, vor allem aber der Partner, die nun zusätzlich aus der Altmark dazugekommen sind. 

Zur neuen Auszeichnungsrunde ist zudem der aktualisierter Flyer „Touristische Angebote“ vom BUGA-Zweckverband neu aufgelegt worden. In ihm sind alle touristischen Leistungsträger enthalten, die bisher mit dem BUGA-Siegel VON DER BUGA EMPFOHLEN ausgezeichnet worden sind – derzeit insgesamt 41 Partner. 

Verliehen wurde das BUGA-Siegel heute an folgende Institutionen: 

Hotel Deutsches Haus
Burghard Bannier, Arendsee
Blütencamping Riegelspitze
Fanny Kinkel und Maika Grobis, Werder (Havel)
Ringhotel „Schloss Tangermünde“
Melanie Busse, Tangermünde
Exempel Gaststuben – Altes Schulhaus Tangermünde
Stine Pohl und Tiemo Schönwald, Tangermünde
Zecherei Sankt Nikolai
Stine Pohl und Tiemo Schönwald, Tangermünde
Havelländische Musikfestspiele
Frank Wasser, Nauen/OT Ribbeck
Havelberger Insel Touristik
Wolfram Heldt, Hansestadt Havelberg
CLASSIC-CAR-DEPOT
Bernd Jansen, Brandenburg an der Havel
Parkplatz am Dom
Bernd Jansen, Brandenburg an der Havel
Seminar- und Gruppenhaus Zwei Schwalben
Johanna Kinzel Zukova, Sandau
Biosphäre Potsdam
Eckhard Schaaf, Potsdam
Kongresshotel Potsdam am Templiner See
Jutta Braun, Potsdam
Yachthafen Ringel
Frank Ringel, Werder (Havel)/OT Töplitz
„Alte Brauerei“ – Hotel & Restaurant am Eulenturm
Christian und Armin Schulz, Tangermünde
Fischerstube Warnau
Sabine Schulze, Hansestadt Havelberg/OT Warnau
Rochow-Museum im Schloss Reckahn
Dr. Silke Siebrecht-Grabig, Kloster Lehnin/OT Reckahn
Kinder- und Jugenderholungszentrum KIEZ Arendsee
Irmela Spöttle, Arendsee
BURG HOTEL ZIESAR
Holger Stark, Ziesar
Erlebnispädagogisches Centrum Havelberg (ELCH)
Jörg Thiemann, Hansestadt Havelberg
Kulturzentrum Rathenow
Dr. Bettina Götze
Stiftung Kloster Jerichow
Jan Wißgott, Stiftung Kloster Jerichow

„Das BUGA-Siegel ist ein Qualitätsmerkmal. Unsere zukünftigen BUGA-Besucher werden auf die Siegelträger in besonderem Maße hingewiesen – die ausgezeichneten touristischen Initiativen werden Teil unserer Vermarktungsstrategie und ich bin mir sicher, dass sich das Engagement für die Region auszahlen wird“, so Erhard Skupch, Geschäftsführer des BUGA-Zweckverbandes, während der heutigen Übergabe der Siegel.

Alle Siegelträger wurden mittels eines Bewerbungsverfahrens gefunden. Auch die Besichtigung der Örtlichkeiten gehörte zum Programm, das absolviert werden musste – ein Prüfen „auf Herz und Nieren“ sozusagen. Folgende Mindestanforderungen für die Vergabe des Siegels müssen erfüllt sein:

1.) Qualitätssiegel „ServiceQualität Deutschland“
2.) Klassifizierung nach Sternen
3.) Gastronomiesiegel „Brandenburger Gastlichkeit“ oder „Altmärker Kulinarium“
4.) Homepage, Erreichbarkeit via E-Mail und Telefon
5.) besucherfreundliche Öffnungszeiten während der 177 Tage BUGA 2015
6.) Entwicklung eines attraktiven BUGA-Angebotes
7.) Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen/BUGA-Schulungen

Online sind die Informationen rund um das BUGA-Siegel hier abrufbar:
Allgemeine Informationen
http://www.buga-2015-havelregion.de/von-der-buga-empfohlen.html
Kooperationspartner
http://www.buga-2015-havelregion.de/kooperationspartner.html
Tourismusangebote
http://www.buga-2015-havelregion.de/freizeit.html
http://www.buga-2015-havelregion.de/essen-und-trinken-403.html http://www.buga-2015-havelregion.de/uebernachten-401.html 

Hintergrund BUGA 2015 Havelregion allgemein:
Zur ersten, zwei Länder übergreifenden Bundesgartenschau im Jahr 2015 werden rund 1,5 Millionen Besucher erwartet. Ein wichtiges Ziel ist es, diese Besucher für die Region zu begeistern. Das Mega-Event Bundesgartenschau eröffnet die einmalige Chance zur Steigerung des Bekanntheitsgrades und zur nachhaltigen touristischen Stärkung der Havelregion. Mit dem Erwerb des Siegels VON DER BUGA EMPFOHLEN unterstreichen Touristiker ihr besonderes Engagement für die BUGA 2015 Havelregion.

Quelle: BUGA Zweckverband vom 23.07.2014 von Amanda Hasenfusz

Die gemeinnützige Stiftung hope and help unterstützt das Erlebnispädagogische Centrum

FacebookMit einer Spende in Höhe von 28000 Euro ist gestern das Erlebnispädagogische Centrum in Havelberg (ELCH) bedacht worden. Die Stiftung help and hope möchte der Einrichtung mit dieser stattlichen Summe Unterstützung geben.

Havelberg l Die Flutkatastrophe 2013 hatte auch das ELCH nicht unbeschadet gelassen. Vor allem der Kellerbereich war betroffen. Der Fahrstuhlschacht stand unter Wasser. Schwerer als das wog allerdings die Tatsache, dass zahlreiche Buchungen für den Aufenthalt in der Kinder- und Jugendstätte storniert wurden. Weitere mögliche Besucher zogen aufgrund des ausgerufenen Katastrophenfalles gar nicht erst in Erwägung, nach Havelberg zu reisen. Daraus resultierten enorme Ausfälle für die gemeinnützige Einrichtung. "Dieser Umstand traf uns deshalb besonders hart, weil wir in Hinsicht auf die Buga 2015 Havelregion diverse Vorhaben und Investitionen planten, deren Realisierung durch die Einnahmeverluste und die entstandenen Schäden nun nicht mehr möglich war", erklärte Gunther Schöndube, Geschäftsführer der das ELCH betreibenden gemeinnützigen paritätischen Integral GmbH.

Um diesen Notstand wusste auch Theo Struhkamp, zuständig für die Flutentschädigungen bei der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt. "Die gemeinnützige Stiftung help and hope informierte mich, dass sie durch eine Spendenaktion insgesamt 28000 Euro für von der Flut betroffene soziale Einrichtungen gesammelt hat", berichtete er gestern. Schnell war der Kontakt zwischen den Parteien hergestellt.

Summe aufgestockt

Die Stiftung help and hope, die sich in Deutschland für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzt, hatte durch eine Facebook-Aktion im Juli und August 2013 insgesamt 23850 Euro gesammelt. "Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, für jeden neuen Facebook-Fan 50 Euro an eine von der Flut betroffene soziale Einrichtung zu spenden", informierte Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende von help and hope. "Wir haben uns dann entschieden, die bei der Aktion erreichten 23850 Euro auf 28000 Euro aufzustocken", sagte sie.

Anschließend übergaben Theo Struhkamp, Sandra Heller und Marianne Lüke (Projektmanagerin der Stiftung help and hope) den symbolischen Scheck an den Einrichtungsleiter des Erlebnispädagogischen Centrums, Jörg Thiemann.

Mit dieser Spende ist beispielsweise die Einrichtung eines Doppel-Carports für Boote und Fahrräder, die Etablierung eines Fahrrad-Reparaturstützpunktes oder auch die Wiedererrichtung eines Gartenbiotops auf dem ELCH-Gelände geplant. Außerdem sind Maler- und Reparaturarbeiten sowie die Anschaffung eines 10er-Canadiers angedacht.

"Sehr schöne Aufgabe"

Für Gunther Schöndube ist die Unterstützung ein Segen. Er bedankte sich dafür bei der Stiftung hope and help und bei Theo Struhkamp mit herzlichen Worten. "Es ist eine sehr schöne Aufgabe, so viel Gutes für Kinder und Jugendliche bewirken zu können", entgegnete Marianne Lüke.

Quelle: Volksstimme vom 19.02.2014 von Dieter Haase

 

Fast 50 Schüler der Klassen 6/2 und 6/4 des Magdeburger Geschwister-Scholl-Gymnasiums haben mit ihren vier Betreuern erlebnisreiche Tage im Erlebnispädagogischen Centrum Havelberg verbracht. "Wir sind zum ersten Mal hier, und es gefällt uns sehr gut. Trotz des zum Teil schlechten Wetters konnten wir viel unternehmen. Es ist ein sehr schönes Haus, mit einer tollen sportlichen Außenanlage, gutem Essen und schönen Unterkünften" schätzte Betreuer Axel Gerecke, beim Anfertigen von Gipshänden, ein. Gleich am ersten Tag hatten die Schüler bei einem Stadtspiel Interessantes aus der Havelberger Geschichte erfahren.


Quelle: Volksstimme vom 30. September 2013

Baustart Hochwasserschutzmaßnahme Havelberg

Ministerpräsident Dr. Reiner HaseloffAnlässlich des Baustarts der Hochwasserschutzmaßnahme Havelberg ist unter anderem Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff am 18.09.2013 von 10:00 bis 13:00 Uhr zu Gast im ELCH.

Bauherr des Vorhabens, welches in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Havelberg durchgeführt wird, ist der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft.

Ulrich Ziegler und Andreas Brütt von der Havelberger Stadtwehr freuten sich über das süße Geschenk aus der Kita "Zwergenland"

BienenkinderDie Redewendung: "Aus den Augen, aus dem Sinn", trifft nicht immer zu, denn die Kinder aus der Bienen-Gruppe des Havelberger Kindergartens "Zwergenland" haben das Hochwasser noch nicht vergessen. Obwohl die Havel gefallen ist, schwirren in ihren Köpfen immer noch andere Bilder herum. "Den Mädchen und Jungen sind noch die Sandsäcke und die vielen Einsatz- und Rettungsfahrzeuge allgegenwärtig. Wir haben ausführlich in der Gruppe darüber gesprochen, denn Angehörige von Kindern, die im Altkreis Havelberg wohnen, gehören zum Teil auch zu den Betroffenen", erzählt Erzieherin Nicole Kaufmann.

Der kleine Paul Fritze hat in Rehberg eine Oma und konnte daher auch einiges über das Hochwasser erzählen. Natürlich wird im Kindermund immer etwas übertrieben, aber wenn das "Stinkwasser" bis zum Himmel hochgestanden hat, dann weiß jeder, was gemeint ist.

"Das wollen wir nicht noch einmal haben", sagte Lea mit besorgtem Gesicht. In den zahlreichen Gesprächen kam der Wunsch auf, sich bei den Helfern der Hochwasserkatastrophe zu bedanken. Feuerwehr, THW, DRK, Bundeswehr und viele andere Kräfte wurden aufgezählt. "Da die Kameraden der Feuerwehr gerne Kuchen essen, haben wir für sie einen Dankeschönkuchen gebacken. Dieser soll stellvertretend für alle Helfer sein", sagte Nicole Kaufmann. Ein Motiv für den Kuchen war schnell gefunden, denn das Wasser und die Menschen, die in den betroffenen Gebieten leben, sowie die Helfer sollten als Dekoration auf alle Fälle mit drauf sein.

Gäste hören die "Bienenhymne"

Stadtwehrleiter Ulrich Ziegler wurde zur Übergabe eingeladen. Er hatte für den Besuch in der Bienen-Gruppe noch den Kameraden Andreas Brütt mitgebracht. Die Kinder sangen den beiden Gästen zunächst die "Bienenhymne" vor, dann wurde der Dankeschönkuchen überreicht.

Volksstimme vom 05.07.2013 | Von Wolfgang Masur

Im Erlebnispädagogischen Centrum in Havelberg geht der Besucherverkehr auch in den nächsten Tagen normal weiter

Havelberg | Erfreulicherweise ist in diesen Tagen immer wieder zu beobachten, dass die Helfer an der "Hochwasserfront" nicht alleine dastehen. Mitarbeiter der Havelberger Baufirma, die am Havelvorland derzeit den Schutzwall aufbauen, freuten sich zum Beispiel gestern darüber, vom benachbarten Erlebnispädagogischen Centrum Havelberg (ELCH) mit frisch aufgebrühtem Kaffee versorgt zu werden. Rita Petsch und Marlis Tücher hatten ihn den fleißigen Bauleuten gebracht.

Apropos ELCH. Einrichtungsleiter Jörg Thiemann hofft, dass der nur wenige Meter vom ELCH errichtete Wall für das erwartende Hochwasser ausreicht und das Havelvorland und sein etwas höher gelegenes Haus "trocken" bleiben. So wie bei Hochwassern in vorangegangenen Jahren auch.

"Wir sehen derzeit jedenfalls keinen Grund, angemeldeten Gruppen abzusagen", so Jörg Thiemann.

Volksstimme vom 07.06.2013 | Von Wolfgang Masur

Kinder aus Friesack und Rathenow kommen gern wieder

Bevor es für die Drittklässler aus Rathenow hinaus in die Natur ging, gab es von Edwin Weidenbach einige Erklärungen zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt. | Foto: Wolfgang MasurHavelberg l Die Klassenfahrt führte eine Gruppe Kinder aus dem Brandenburgischen unlängst in das Erlebnispädagogischen Centrum Havelberg (ELCH). Die Kooperationsschule Friesack ist eine Oberschule mit Berufsfrühorientierung und Grundschulteil mit angegliederten Förderklassen. "Schüler aus dieser Einrichtung waren schon mehrfach bei uns. Zurzeit ist es eine 7. Klasse mit ihrer Lehrerin Rita Wild, die hier abwechslungsreiche Tage verbringt", berichtet der Einrichtungskoordinator des ELCH, Jörg Thiemann. Er freute sich mit seinem Team über ein fast volles Haus, denn zwei 3. Klassen aus der Grundschule "Geschwister Scholl" aus Rathenow verweilten ebenfalls im ELCH.

Havelberg ist fester Bestandteil im Ausflugsplan

Die Friesacker Schüler waren bei ihrem letzten Besuch von Havelberg und der Kinder- und Jugendeinrichtung direkt an der Havel so begeistert, dass sie wiederkommen wollten. Bekannte Betreuer, die sie in ihr Herz geschlossen haben, begleiteten auch beim wiederholten Besuch die Schüler. Fahrradtouren, Kanufahrten, Stadterkundungen, Kegeln, Grillabend, eine Fahrt nach Kamern zum See und die vielen Kreativangebote wurden von den Kindern gern angenommen.

"Wir waren vor drei Jahren schon einmal hier und es hat uns so gut gefallen, dass das ELCH jetzt ein festes Ausflugsziel unserer Schule ist. Die vielen tollen Angebote und das Wasser in der Nähe sorgen für bleibende Erinnerungen", schwärmt die Rathenower Lehrerin Anke Bielig.

Ihre 3. Klasse unternahm auch einen Naturausflug, der von ELCH-Mitarbeiter Edwin Weidenbach begleitet wurde. Die Pflanzen- und Tierwelt der Region lud zur Erholung an der frischen Luft ein - und dabei lernt man auch noch etwas! Die Kinder freuen sich schon auf den Besuch im nächsten Jahr.

Volksstimme vom 04.06.2013 | Von Wolfgang Masur

Die Volksstimme berichtete vor kurzem über zwei unserer Ferienfreizeiten!

An einem Tag steht Berlin auf dem Plan

"Sport, Spiel und Spaß" lautet das große Motto für die zwei Sommerferien-Freizeiten im Erlebnispädagogischen Centrum (ELCH) in Havelberg.

Havelberg l Vom 21. bis 26. Juli und vom 11. bis 16. August "wollen wir den Teilnehmern an diesen Freizeiten jeden Tag tolle Ferienerlebnisse bescheren. Die Vorbereitungen dafür sind bereits in vollem Gange", sagt der Einrichtungsleiter Jörg Thiemann. In das Programm eingebunden sind außerschulische Kinder- und Jugendbildungsmaßnahmen, "die mit dem schulischen Unterricht absolut nicht zu vergleichen sind", erklärt Thiemann. Zum Beispiel fällt ein interessanter Tagesausflug nach Berlin in diese Rubrik, bei dem die Mädchen und Jungen etwas über die Hauptstadt "lernen" werden. Ansonsten werde "Sport, Spiel und Spaß" vor allem mit den regionalen Möglichkeiten vor Ort verbunden. "Dabei wollen wir auf Altbewährtes zurückgreifen", kündigt Jörg Thiemann an: "Kanufahren, Waldwanderung, Fahrradausflüge in die Natur und natürlich Besuche im schönen Havelberger Schwimmbad, von dem die Teilnehmer in jedem Jahr in höchsten Tönen schwärmen. Was mich in diesem Zusammenhang persönlich sehr freut, ist die Tatsache, dass sich der Eintrittspreis auch in diesem Jahr nicht erhöht hat und damit weiterhin auf dem Stand von 1997 ist. Dafür gebührt den Havelberger Stadtwerken, die das Bad betreiben, auch einmal ein großes Dankeschön", findet der Leiter des ELCH.

40 Plätze je Freizeit

Jörg Thiemann hofft, dass sich in diesem Jahr vielleicht auch ein paar mehr Kinder aus der Region als in den Vorjahren dafür entscheiden, eine Woche Sommerferien im Erlebnispädagogischen Centrum zu verbringen und dabei neue Freunde und Freundinnen aus dem ganzen Land zu finden. Aus diesem Grund habe er unter anderem Faltblätter in den Havelberger Schulen und denen in der Umgebung verteilt.

Beide Freizeiten sind übrigens jeweils für Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 12 Jahren und von 10 bis 14 Jahren gedacht. "Für den ersten Durchgang im Juli liegen uns erfreulicherweise schon über 20 Anmeldungen vor; es können aber ruhig noch mal so viele werden, denn die Kapazität pro Durchgang ist auf bis zu 40 Teilnehmer ausgelegt", macht der Einrichtungsleiter deutlich. Gleiches gelte für die August-Freizeit.

Ziel von Schulfahrten

Seit Ende April erfreut sich das Haus in der Havelberger Schulstraße wieder eines regen Besucherverkehrs. "Die Hauptsaison hat begonnen", erklärt Jörg Thiemann. Bis zum Beginn der Sommerferien wählen jetzt vor allem Schulen aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg das Erlebnispädagogische Centrum, in der Regel für vier Tage, als Ziel von Klassen- und Schulfahrten aus. "Aus unserem Land sind das unter anderem Schüler aus Stendal, aus Salzwedel und aus Schollene", berichtet Thiemann. Aus dem Brandenburgischen gehören Schulen aus Breddin, Kyritz, Glöwen, Neustadt (Dosse), Rathenow, Friesack und Böltzow zu denen, die immer wieder gern nach Havelberg kommen.

In der Vorwoche konnten zum ersten Mal Kinder vom Evangelischen Kirchenkreis Salzwedel hier begrüßt werden. "Ursprünglich wollten wir unsere Ferienfreizeit ganz woanders verbringen, haben aber nirgendwo freie Plätze mehr gefunden. Nur im ELCH war noch was frei", erzählt Gesine Rabenstein. "Zum Glück. Denn hier stimmte wirklich alles: die Unterkunft, die Betreuung, das Programm und die Verpflegung. Wir sind alle begeistert", gibt sie zu verstehen.

Volksstimme vom 22.05.2013 | Von Dieter Haase


Weitere Informationen zu den Ferienfreizeiten

Angebote

Bereits seit März hat das Erlebnispädagogische Centrum Havelbereg (ELCH) eine weitere Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verlieh der Jugendeinrichtung die zertifizierung für ihre ausgewogenen Programme, die jährlich von zahlreichen Schulklassen, Jugendmannschaften und Ferienkindern genutzt werden.

"Gut Drauf" beruht auf dem Herstellen von Zusammenhängen zwischen einer gesunden Ernährung, einem harmonischen Lern- und Lebensraum und einem ausgewonen Bewegungs- und Entspannungsangebot.

Durch unseren engagierten Einsatz und die ständige Weiterentwicklung unserer pädagogischen Programme konnten wir dies erreichen. Durch diese Zertifizierung bieten sich uns ganz neue Möglichkeiten bei der Gruppenbetreuung. Unser pädagogisches Betreuungsangebot wurde in den Wintermonaten weiterentwickelt, ohne dabei jedoch die allseits beliebten Programminhalte wie Fahrradtour, Wanderungen, Museumsbesuche oder vor allem die Kanutouren zu vernachlässigen.

Wir sind sehr froh, dass wir nun eine gesunde und ausgewogene Ernährung in Kombination mit freudbetonter Bewegung sowie gelingende Stressregulation anbieten können. 

Das Konzept basiert auf der Erkenntnis, dass Jugendliche gesundheitsfördernde Handlungsalternativen deutlich eher annehmen, wenn sie mit Beteiligung der Jugendlichen und durch positive Emotionen begleitet werden. Ziel dieser Aktion ist es, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten wie auch die Stressbewältigung der Jugendlichen nachhaltig zu verbessern und damit einen entscheidenen Beitrag zur Gesundheitsförderung zu leisten.

Wir sind nun in der Lage, die anforderungen für Klassenfahrten, Ferienfreizeiten, Aktions- und Projekttage im Sinne von "Gut Drauf" zu erfüllen.

Das Erlebnispädagogische Centrum ist durch diese Zertifizierung nun ein Teil des "Gut Drauf"-Netzwerkes, in welchem sich Schulen, Jugendeinrichtungen, Sportvereine, Jugendreiseveranstalter und Jugendunterkünfte befinden.

Die Leichtathletikvereine vom SC Magdeburg und dem SV Halle absolvieren traditionsgemäß ihr Trainingslager an der Havel. Während die Magdeburger seit mehreren Jahren Stammkunden im ELCH sind, werden die Hallenser Jugendlichen erstmals ihr Lager, vom 17.04.2011 bis zum 23.04.2011, in der ehemaligen Stadtschule aufschlagen. Beiden Gruppen steht ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm, kombiniert mit bewegungsorientierter Freizeit, in der Domstadt bevor.

Bereits ab dem 11.04.2011 begrüßen die Mitarbeiter im Erlebnispädagogischen Centrum Havelberg zwei Klasses des Alexander Puschkin Gymnasiums aus Hennigsdorf. Die Schüler weilen vom 11.04.11 - 15.04.11 auf Klassenfahrt und haben ebenfalls ein abwechslungsreiches Programm vor sich. Eine Kanu- und Fahrradtour gehört ebeneso zum Programm wie eine Domführung und kreatives Gestalten.

Für die Ferienlager im Sommer und Herbst sind bereits zahlreiche Anmeldungen eingegangen. Das heißt für Alle, die sich noch nicht angemeldet haben, dass sie sich beeilen sollten. Hier noch mal kurz die Termine:

  • "Erlebnis und Abenteuer an der Havel" sowie "Gesund leben, aber wie?" - 10.07.11 - 15.07.11
  • "Aktive Kids" und "Enkel der Piraten" - 07.08.11 - 11.08.11
  • "Kunterbunter Herbst" und "Einer für Alle, Alle für einen Einen - Erlebnispädagogik für Jedermann" - 17.10.11- 21.10.11

Nähere Informationen zu den Ferienlagern findet ihr auf unserer Webseite.

Auch das Erlebnispädagogische Centrum Havelberg bietet eine Reihe spannender Ferienaktivitäten an, der Sommer kann also kommen!

Vom 29.07. bis zum 03.08. steht alles im Zeichen der Gesundheit. Bei "Fit durch gesunde Ernährung und Sport" können Kinder zwischen 8 und 12 Jahren im ELCH ihr Wissen über gesunde Ernährung testen und verbessern. Bei Sportspielen und -übungen kann der Bewegungsdrang ausgelebt werden und der Spaß und die Entspannung werden natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Auch für Jugendliche ist etwas dabei: Bei "Erlebnis, Sport und Abenteuer auf der Insel Havelberg" vom 29.07. bis zum 03.08. können Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren sich auf eine abwechslungs- und erlebnisreichereiche Freizeit freuen. Geplant sind Erlebnistouren mit Fahrrad und Kanu, Wanderungen bei Tag und Nacht, sowie Badeausflüge und natürlich auch das legendäre Lagerfeuer mit Knüppelkuchen.

Im August wird es abenteuerlich. Jeweils vom 19.08. bis zum 24.08. können die Teilnehmer im ELCH eine mitreißende Erlebniswoche mit Spannung, Sport, Spiel und viel Abenteuer verbringen: Im "Abenteuercamp im ELCH" (8 bis 12 Jahre) oder "Auf den Spuren der Piraten" (10 bis 14 Jahre).

Der Anmeldeschluss für alle Angebote ist jeweil vier Wochen vor deren Beginn.

32 Teilnehmer absolvieren ein achttägiges Seminar zum Erlangen der Jugendleiter-Card

schulbank

Die "Berlin-Brandenburgische Landjugend" (BBL) ist in dieser Woche im Erlebnispädagogischen Centrum Havelberg (ELCH) zu Gast. Unter der Leitung von Dirk Budach absolvieren hier 32 Teilnehmer die Jugendleiter-Card (Juleica).

Havelberg l "Die jungen Leute kommen aus dem Raum Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und aus der Prignitz. Wir haben am vergangenen Sonnabend mit dem ersten Teil der Erste-Hilfe-Ausbildung begonnen und werden am 9. Februar das Seminar zum Erlangen der Juleica abschließen. Einen großen Teil der Themen unterrichten wir selbst, haben aber auch Referenten zu Gast, zum Beispiel Mario Byell von der BBL aus der Prignitz", informierte Dirk Budach. Mario Byell sprach zum wichtigen Thema "Konflikte". Dabei wurden dann auch gleich Beispiele oder selbst Erlebtes mit angesprochen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück beginnt für die Teilnehmer - vom ELCH absolviert der Mitarbeiter Harald Bendlin die Juleica mit - der Seminartag mit einem kurzen Aufwärmtraining, dem Warming up. Dabei kommt der Spaß natürlich nicht zu kurz. Zum Thema Spaß hatte dabei auch Dirk Budach noch etwas zu verkünden, denn bei der Nachtruhe kam die Ruhe unter den Jugendlichen doch etwas zu kurz.

"In Theorie- und Praxismodulen wird den Teilnehmern des Seminars viel Wissenswertes und Wichtiges für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermittelt. Das Angebot richtet sich an alle, die ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig sind und sich für ihre Arbeit noch besser qualifizieren wollen. In der Ausbildung werden fachspezifische sowie pädagogische, jugendpflegerische, jugendpolitische und organisatorische Kenntnisse vermittelt", erzählte Dirk Budach in einer Pause.

Zu den Themen, die von den Gästen der BBL selbst behandelt werden, gehört unter anderem das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom, auch ADHS genannt. Dazu referierte im Verlauf des Seminars Daniel "Kopper" Kopperschmidt, der selbst davon betroffen ist, und daher am besten weiß, wovon er spricht. Auf die Frage an Dirk Budach, warum das Juleica-Seminar für die Prignitzer Jugend im ELCH stattfindet, hatte der eine plausible Erklärung: "Wir sind nicht zum ersten Mal in Havelberg zu Gast und diese Einrichtung ist für Kinder und Jugendliche ideal. Ob mit Feriengruppen oder zur Juleica, wir fühlen uns hier sehr wohl und so soll es auch bleiben!" Die erlangte Juleica dient allen Teilnehmern als Legitimation gegenüber den Eltern und der Öffentlichkeit.

Von Wolfgang Masur, Volksstimme vom 09. Februar 2013

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